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Vom Hobbybarista zum Café-InhaberNuman Ceviz verwirklicht seinen Traum in Leverkusen

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Familienprojekt mit Herz: Numan Ceviz und seine Mutter Hülya sorgen für eine persönliche Atmosphäre bei „Skva Coffee“.

Familienprojekt mit Herz: Numan Ceviz und seine Mutter Hülya sorgen für eine persönliche Atmosphäre bei „Skva Coffee“.

Ob Cappuccino am Vormittag oder Iced Strawberry Matcha am Nachmittag: „Skva Coffee“ verbindet Kaffeetradition mit aktuellen Trends.

Ein eigenes Café zu besitzen, war schon lange der große Traum von Numan Ceviz. Seit dem 27. Juni ist dieser Traum Realität: Mit „Skva Coffee“ hat der 31-Jährige am Wiesdorfer Platz, an der Ecke gegenüber Corner82, einen modernen Treffpunkt für Kaffee- und Matchaliebhaber eröffnet. Der Weg dorthin war lang. Numan Ceviz ist gelernter Elektroniker und arbeitete 13 Jahre lang bei Ford. „Ich war vorher Hobbybarista. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich meinen Beruf aufgegeben habe“, sagt er.

Bereits vor rund zehn Jahren besuchte er seine ersten Baristakurse und beschäftigte sich mit der Zubereitung von Kaffee. Aus einem Hobby entwickelte sich schließlich eine Leidenschaft – und daraus der Wunsch nach einem eigenen Café. „Kaffeeliebhaber war ich schon immer. Für ein eigenes Café hat mir aber zunächst das Startkapital gefehlt. Dann habe ich viel gespart und konnte mir meinen Traum erfüllen.“

Das Angebot an Kuchen, Bagels und Croissants wechselt täglich.

Das Angebot an Kuchen, Bagels und Croissants wechselt täglich.

Mit „Skva Coffee“ möchte er unterschiedliche Menschen zusammenbringen. „Ich wollte ältere und jüngere Kunden erreichen“, erklärt er. Das Konzept scheint aufzugehen: Während am Vormittag viele ältere Gäste zum Kaffee vorbeikommen, entdecken am Nachmittag vor allem jüngere Besucher die hippen Drinks für sich. Besonders beliebt sind die Matcha-Kreationen.

Der Favorit unter den Gästen ist der Iced Strawberry Matcha. Auch der Iced Ube Latte, ein Trendgetränk mit der violetten Yamswurzel Ube, kommt gut an. Die Knolle ist überwiegend auf den Philippinen beheimatet und schmeckt vanillig-nussig. Trotz aller neuen Trends bleibt ein Klassiker der meistbestellte Drink: der Cappuccino. Viele Gäste entscheiden sich außerdem für Hafermilch. Dafür wird kein Aufpreis verlangt.

Ich wollte ältere und jüngere Kunden erreichen.
Numan Ceviz, Inhaber Skava Coffee

Die ersten Wochen nach der Eröffnung haben „Skva Coffee“ viel positives Feedback gebracht. In zahlreichen Online-Bewertungen werden vor allem die Qualität der Getränke, die freundliche Bedienung und die angenehme Atmosphäre gelobt. Für Numan Ceviz ist genau dieser persönliche Kontakt wichtig. „Ich freue mich über Onlinebewertungen, aber auch über den Austausch hier vor Ort.“ Unterstützung bekommt er von seiner Mutter Hülya und seinem Bruder. Besonders das Backen übernimmt seine Mutter gerne. „Skva“ leitet sich ab aus dem Griechischen und Georgischen und bedeutet übersetzt „schön“.

Das Bananen-Kokos-Dessert kostet 3,90 Euro, eine Iced Matcha Latte 6 Euro.

Das Bananen-Kokos-Dessert kostet 3,90 Euro, eine Iced Matcha Latte 6 Euro.

Neben Kaffee- und Matcha-Spezialitäten gibt es ein wechselndes Angebot an Speisen: belegte Bagels, Kuchen, Croissants und verschiedene Desserts gehören dazu. In Zukunft möchte Numan Ceviz das Angebot erweitern und auch Frühstück anbieten. Die Gäste sollen sich willkommen fühlen, egal ob sie nur schnell einen Kaffee trinken, sich mit Freunden treffen oder in Ruhe lernen und arbeiten möchten.

Bis zur Eröffnung war es ein langer Prozess. Die Suche nach der passenden Lage und die Gestaltung der Räumlichkeiten nahmen viel Zeit in Anspruch. Werbung vor dem Start gab es nicht. Umso größer ist die Freude über die schnelle positive Resonanz. Auch die Baustelle in der Umgebung sieht Numan Ceviz nicht als Hindernis, sondern als Chance. „Ich hoffe schon, dass hier bald noch andere neue Läden eröffnen. Von mir aus auch ein anderes Café. Konkurrenz belebt ja das Geschäft“, sagt er.


„Skva Coffee“ hat montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Adresse: Wiesdorfer Platz 61.