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SanierungSPD bekennt sich zu teurer Kita in Leverkusen

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Die leerstehenden Gebäude der Kita an der Dhünnstraße in Wiesdorf.

Die Sanierung der Kita an der Dhünnstraße ist auf Eis gelegt. Die SPD will das jetzt wieder ändern.

Das auf bis zu 18 Millionen Euro taxierte Projekt an der Dhünnstraße lag zuletzt auf Eis. Dabei soll es nicht bleiben.

Die SPD will den Planungsstopp für die Kita an der Dhünnstraße aufheben. Die extrem hohen Sanierungskosten von bis zu 18 Millionen Euro hatten den Stadtrat im Februar veranlasst, das Projekt auszusetzen. Damit wurde die Wiesdorfer Kita faktisch Teil des Sparpakets, mit dessen Hilfe der städtische Haushalt längerfristig wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll.

Aus Sicht der Sozialdemokraten ist das aber ein untaugliches Objekt: „Es braucht jetzt eine klare Entscheidung“, heißt es in einem Antrag an den Stadtrat. Unter anderem, weil der seit Jahren genutzte Ausweichstandort an der Görresstraße große bauliche und strukturelle Mängel aufweise. „Probleme wie Wasserschäden und Gebäudemängel belasten den Betrieb. Zudem handelt es sich ursprünglich um ein Schulgebäude, das nie für die Anforderungen einer Kindertagesstätte konzipiert wurde“, argumentieren die Sozialdemokraten.

Sechsecke bieten Vorteile

Auf einem Ortstermin und in Gesprächen mit der Kita-Leitung haben SPD-Politiker die Überzeugung gewonnen, dass die Planung für den Umbau der ehemaligen Schule ganz erhebliche Vorteile bietet: Die beiden sechseckigen Baukörper ermöglichten eine gute Aufsicht aller Kinder.

Das Argument der sehr hoch erscheinenden Umbaukosten lassen die Sozialdemokraten nur bedingt gelten: Die entscheidende Frage sollte „nicht allein lauten, welche Lösung kurzfristig günstiger erscheint, sondern bei welcher Variante die langfristigen Risiken und Folgekosten geringer ausfallen“. Zuletzt hatte eine Mehrheit im Stadtrat Sympathie für einen kompletten Kita-Neubau unter Regie der Stadtverwaltung geäußert. Mit Blick auf weitere neue Kitas könnten so Synergieeffekte gehoben werden.

„Diese Synergien sind jedoch auch im Rahmen der Sanierung realisierbar“, glaubt die SPD. Mit dem vorgesehenen gemeinsamen Technik-Gebäude würden erhebliche Vorteile erzielt. „Darüber hinaus lassen sich organisatorische Synergien, beispielsweise durch eine gemeinsame Kita-Leitung, unabhängig von der konkreten Gebäudekonstellation problemlos umsetzen“, heißt es in dem Antrag. Der Stadtrat habe die Aufgabe, „eine für die Kinder gerechte und schnelle Lösung zu entwickeln“.