Der Kommunale Ordnungsdienst wird im Kampf gegen wilden Müll erneut eine Woche lang an ausgewählten Stellen in der Stadt verstärkt kontrollieren.
Wilder MüllStadt kontrolliert an Schwerpunkten in Leverkusen

Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe
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Von Montag, 12. Oktober, an wird die Stadt im Kampf gegen wilden Müll wieder an ausgewählten Schwerpunkten verstärkt kontrollieren. Punktuell will die Verwaltung dabei auch Mitarbeitende in Zivil einsetzen, die nicht direkt als Beschäftigte des Kommunalen Ordnungsdienstes erkennbar sind. Ziel der einwöchigen Aktion sei es, „Verstöße direkt festzustellen, nach Möglichkeit die Verursacherinnen und Verursacher illegaler Müllablagerungen zu identifizieren und entsprechend gegen Ordnungsverstöße vorzugehen“, teilte die Stadtverwaltung dazu am Dienstag mit.
Den öffentlichen Raum als wilde Müllkippe zu missbrauchen, sei kein Kavaliersdelikt und bleibe auch nicht ohne Folgen für den Verursacher, sagte dazu Steffen Franzkowski, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Straßenverkehr in der Stadtverwaltung.
Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) werde bis Sonntag, 18. Oktober, insbesondere Orte verstärkt beobachten, wo es in der Vergangenheit Fälle von illegaler Müllentsorgung gegeben hat. Auch Orte, zu denen im Ordnungsdienst Beschwerden im Zusammenhang mit wildem Müll eingegangen sind, haben die Mitarbeitenden besonders im Auge. Dazu gehören unter anderem die Busbahnhöfe in Wiesdorf und Opladen. Auch die Fußgängerzonen in Schlebusch, Opladen und Wiesdorf werden verstärkt kontrolliert. Weggeworfene Zigaretten und Verpackungsreste wie Brötchentüten oder Pommes-Schachteln sind regelmäßig Thema von Beschwerden beim KOD.
Auch Wertstoffinseln und hier insbesondere Altkleidercontainer wollen die Kontrolleurinnen und Kontrolleure des KOD eine Woche lang verstärkt unter die Lupe nehmen. Die Stadt weist dazu noch einmal darauf hin, dass volle Container keine Berechtigung bedeuten, seine Abfälle einfach neben den Container abzulegen.
Die Stadt will mit der erneuten Kontrollaktion auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Sauberkeit im öffentlichen Raum schärfen. Das Beseitigen von wildem Müll kostet die Stadt viel Geld. 2025 mussten die Mitarbeitenden der Avea etwa 900 Tonnen wilden Müll einsammeln. Für dieses Jahr rechnet das städtische Abfallentsorgungsunternehmen mit einer weiteren Zunahme.
Kleinere Verstöße gegen das Verbot des Verunreinigens von Straßen und Anlagen, wie es Paragraf 6 der Leverkusener Stadtordnung festlegt, werden mit Bußgeld von 100 Euro geahndet. Wer Müll illegal in größerem Stil entsorgt, muss mit Geldstrafen bis zu 100.000 Euro rechnen.