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Täter flüchtig63-Jähriger bei Gassirunde in Bergneustadt durch Schüsse verletzt

Die Polizei sucht einen 26-Jährigen, der am Sonntag auf den 63-Jährigen geschossen haben soll.

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Die Polizei fahndet nach dem Täter.

Der Kölner Polizeipräsident hat am Sonntag (25. Oktober) eine Mordkommission eingerichtet, nachdem auf einen 63 Jahre alten Mann in Bergneustadt Schüsse abgegeben worden waren. Das berichten die Kölner Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln am Montagnachmittag in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Bereits am Sonntagabend hatte diese Zeitung an die Leitstelle der Polizei in Gummersbach eine Anfrage im Zusammenhang mit Vorkommnissen in Bergneustadt gerichtet. Diese wurde nicht beantwortet mit dem Verweis auf die Zuständigkeit bei der Kölner Staatsanwaltschaft in solchen Fällen.

Der Tathergang wird am Montag wie folgt geschildert: Am Sonntagmorgen war ein 63-jähriger Bergneustädter mit seinen Hunden in der Nistenbergstraße zu einem Spaziergang unterwegs. Gegen 10.25 Uhr traf er dort auf einen Mann, mit dem es zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Worum es in dem Streit ging, wird nicht berichtet. Informationen dieser Zeitung, nach denen es in der zunächst verbal geführten Auseinandersetzung um die Hunde gegangen sein könnte, wurden von der Polizei nicht bestätigt.

Polizei fahndet nach Tatverdächtigem – bislang erfolglos

Im weiteren Verlauf der Streitigkeiten der beiden Männer wurden auf den 63-Jährigen drei Schüsse aus einer Pistole abgegeben. Anschließend flüchtete der mutmaßliche Schütze zu Fuß in Richtung Kölner Straße. Der 63-Jährige wurde durch die Schüsse im Bereich der Beine schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. An der sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Tatverdächtigen war auch ein Polizeihubschrauber beteiligt, den die Bewohner von Bergneustadt am Vormittag über der Stadt kreisen hörten.

Der Polizei liegen Hinweise auf einen mutmaßlichen Tatverdächtigen vor. Danach handelt es sich um einen 26-Jährigen aus Bergneustadt. Der Tatverdächtige ist auch mehr als einen Tag nach der Schussabgabe in dem Wohngebiet auf der Flucht. Die Fahndungsmaßnahmen, auch mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, blieben bislang erfolglos.