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Auftritt in der CityBrühler Liedertafel lässt ein Gemeinschaftsgefühl entstehen

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Zu sehen ist ein Chor beim Auftritt auf einer Bühne.

Erstmals war der Senat-Chor der Fidelen Bröhler Falkenjäger bei der Liedertafel dabei. 

Sieben Ensembles nahmen an der Veranstaltung, die zum Festival „Brühlermarkt“ gehört, teil. 

Dieses Open-Air-Konzert ließ niemanden kalt. Alle hatten sichtlich Vergnügen – die, die auf der Bühne standen und die, die auf dem Leamington-Spa-Platz die Zuschauerbänke füllten. Die Liedertafel, ein Chorfest mit mehreren Ensembles, sorgte am Freitagabend (22. Mai) für unterschiedliche Klangfarben und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. 

An der in das Sommerkulturfestival „Brühlermarkt“ eingebetteten Veranstaltung nahmen sieben Chöre aus der Region teil. Die Klavierbegleitung übernahm erneut Valerie Nieswandt. Jede Formation brachte ihre eigenen drei Interpretationen ein, sodass ein Konzert voller Abwechslung und Leidenschaft entstand. Moderator Daniel Janzing sagte: „Ein solcher Abend zeigt einfach, wie bunt Brühl ist, wie viel Herzblut dem Gesang gilt und wie glücklich das gemeinsame Singen macht.“

Der Chor Intermezzo unter der Leitung von Kathrin Smith eröffnete das Konzert

Der gemischte Chor Intermezzo unter der Leitung von Kathrin Smith eröffnete das Konzert und gab mit einem ihrer Songs „We Are The Music“ schwungvoll das Leitmotiv für die nächsten zwei Stunden vor. The Jacques Singers in der tonangebenden Regie von Nina Anders waren die nächsten auf der Bühne. „Are you ready, habt ihr Bock?“, fragte Anders ihre Schützlinge. Und schon legten die Sängerinnen und Sänger mit dem Hit des norwegischen Trios „a-ha“ „Crying in the rain“ los, um danach mit der Ballade „Nothing else matters“ von Metallica samt E-Geige das Publikum zu begeistern.

Dass sie getrennt proben, war den Mitgliedern des MGV Sängerbund Brühl-Pingsdorf und dem Männerchor Bayer-Dormagen bei ihrem Auftritt nicht anzumerken. Unter der Führung von Roland Steinfeld stellten sie mit dem Popsong „Downtown“ aus dem Jahr 1964 von Tony Hatch und „Die Rose“ von Amanda Mac Brown ihr Können unter Beweis.

Die Ursula-Singers, der Popchor des Erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasiums, dirigiert von Daniel Janzing, überzeugten mit ihrer Bühnenpräsens und unter anderem mit den arrangierten Versionen von „Mr. Blue Sky“, „They don’t care about us“ und „Nur ein Wort“. Mit dem kessen „Lollipop“-Titel oder dem beliebten Schlager „Veronika, der Lenz ist da“, sang sich die Brühler Chorvereinigung 1846 in der Regie von Kathrin Smith in die Herzen der Gäste.

Mit kleinen Showeinlagen wartete auch der gemischter Chor Aufbruch, den Valerie Nieswandt führte, bei seinen spritzigen Interpretationen der Lieder „Parkplatzregen“ oder „California Dreamin“ auf.

Zum ersten Mal bei der Liedertafel trat der Senat-Chor der Fidelen Bröhler Falkenjäger unter der Leitung von Rainer Nieschalk auf. „Wir sind ein Chor zum Mitsingen“, wandte er sich an das Publikum und schon stimmten die Besucherinnen und Besucher in die Medleys mit kölschen Liedern fröhlich mit ein. Gesteigert wurde das noch mal mit dem kollektiven Gesang des Abschlussliedes „Et Bröhl Leed“. „Das Konzert ging wirklich zu Herzen“, fand Hannelore Schmitz, die mit einer Freundin zur Liedertafel gekommen war.