Es soll ein zentraler Schritt zur Weiterentwicklung des Museums und zur langfristigen Sicherung des keramischen Erbes der Region ermöglicht werden.
FördermittelDafür bekommt das Museum Keramion in Frechen eine Viertelmillion Euro

Guido Kohlenbach (l.), Christine Otto und Thomas Okos trafen sich im Landtag zur symbolischen Übergabe der Fördermittel.
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Das Zentrum für zeitgenössische Keramik in Frechen, das Keramion an der Dr.-Gottfried-Cremer-Allee 1, erhält einen Zuschuss von 249.000 Euro. Die Fördermittel sind für die grundlegende Neugestaltung der Dauerausstellung zur Geschichte der Keramik in Frechen und der Region gedacht.
Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) im Rahmen der Förderlinie „Heimat-Zeugnis“ mit rund 184.000 Euro sowie durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit 65.000 Euro unterstützt. Mit der Förderung soll ein zentraler Schritt zur Weiterentwicklung des Museums und zur langfristigen Sicherung des keramischen Erbes der Region ermöglicht werden.
„Auf rund 550 Quadratmetern soll die traditionsreiche Keramikgeschichte Frechens und des Rhein-Erft-Kreises künftig neu präsentiert und für kommende Generationen erlebbar gemacht werden“, teilt die Stiftung Keramion mit. Die neue Dauerausstellung werde die mehr als 500-jährige Keramiktradition der Region in einer zeitgemäßen, innovativen und interaktiven Form vermitteln.
Frechen: Die Barrierefreiheit im Museum soll verbessert werden
Im Mittelpunkt ständen unter anderem der weltweit bekannte Bartmannskrug als Symbol der Frechener Töpfergeschichte, die Entwicklung der Industriekeramik sowie bedeutende künstlerische Positionen aus der Sammlung des Keramion. Ergänzt wird die Präsentation durch mediale und partizipative Vermittlungsangebote, die unterschiedliche Altersgruppen ansprechen und einen lebendigen Zugang zur Geschichte der Keramik ermöglichen sollen.
Mit der neuen Dauerausstellung soll das Museum künftig noch stärker als regionaler Kultur- und Bildungsort sowie als außerschulischer Lernort positioniert werden
Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist dabei auch die Verbesserung der Barrierefreiheit. Im Zuge des Umbaus wird ein neuer Aufzug installiert, der einen direkten Zugang zum Untergeschoss ermöglicht. Dadurch soll die neue Dauerausstellung künftig auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wesentlich besser erreichbar sein.

Das Keramion, Zentrum für moderne und historische Keramik, wird gefördert.
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Der Frechener CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Okos hatte sich im Vorfeld für die Förderung eingesetzt und das Projekt politisch begleitet. „Als verlässlicher Partner und Förderer des Keramions begleitet der LVR das Haus bereits seit Gründung der Stiftung. Mit der neuen Dauerausstellung soll das Museum künftig noch stärker als regionaler Kultur- und Bildungsort sowie als außerschulischer Lernort positioniert werden“, so Dr. Corinna Franz, Kulturdezernentin des LVR.
Christine Otto und Klaus Gutowski, Vorstand und Museumsleitung der Stiftung Keramion, begrüßen die Förderung: „Sie ermöglicht es uns, das bedeutende keramische Erbe unserer Stadt zeitgemäß zu vermitteln und zugleich neue Besuchergruppen für das Museum zu gewinnen.“
