Seit dem Bau der Ortsumgehungsstraße müssen Radfahrer und Fußgänger einen Umweg nehmen. Das soll sich jetzt ändern.
Vor der OrtsumgehungQuerungshilfe soll Luxemburger Straße bei Kendenich sicherer machen

Eine Querungshilfe soll die Überquerung der Luxemburger Straße zwischen Kendenich und Alt-Hürth sicherer machen.
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Für Fußgänger und Radfahrer, die zwischen Fischenich, Kendenich, Alt-Hürth und Hermülheim unterwegs sind, soll die Überquerung der Luxemburger Straße künftig sicherer werden. Der Landesbetrieb Straßen NRW errichtet derzeit auf Höhe des Pfadfinderheims eine Querungshilfe auf der viel befahrenen Bundesstraße 265. Damit wird eine langjährige Forderung aus dem Hürther Verkehrsausschuss umgesetzt.
Durch die Ortsumgehungsstraße Hürth-Hermülheim (265n) hat sich die Verkehrssituation in diesem Bereich verändert. Bis zum Bau der Umgehungsstraße konnten Fußgänger und Radfahrer die Luxemburger Straße an einer Ampel auf Höhe der Trierer Straße sicher überqueren. Mit dem Bau der Umgehungsstraße wurde diese Verbindung jedoch gekappt. Der Radweg endet nun hinter dem Pfadfinderheim an einer Bake vor dem Abzweig der Bundesstraße auf die neue Trasse.
Hürth: Viele Fußgänger und Radfahrer scheuen den Umweg
Wer aus Alt-Hürth oder Hermülheim kommt, muss seitdem zunächst bis zur Ampel an der Einmündung der Industriestraße gehen oder fahren, dort die Luxemburger überqueren, um anschließend auf der gegenüberliegenden Seite wieder zurück bis zur Frentzenhofstraße oder zum Pfadfinderheim zu gelangen. Für Fußgänger und Radfahrer in der Gegenrichtung gilt dasselbe.
„Aus der Praxis ist bekannt, dass solche Umwege nicht von allen Verkehrsteilnehmenden akzeptiert werden“, sagt Martina Thiele-Effertz, Sprecherin der Hürther Stadtverwaltung. „In der Folge kommt es immer wieder zu ungesicherten Querungen der Bundesstraße.“
Davon berichtet auch CDU-Fraktionschef Björn Burzinski, der sich gemeinsam mit dem Kendenicher Ratsherrn und Ortsvorsteher Thomas Klug seit Jahren für die Querungshilfe einsetzt. „Mit dem Fahrrad kommt man nicht mehr sicher auf die andere Straßenseite, wenn man einmal an der Ampel an der Industriestraße vorbeigefahren ist“, so Burzinski. Viele Radfahrer wechselten deshalb direkt auf die Fahrbahn und müssten dann auf der gegenüberliegenden Seite wegen des hohen Bordsteins absteigen, um ihr Fahrrad hinüberzuheben. Das führe mitunter zu gefährlichen Situationen. Vor der Querung sind die Bordsteine nun abgesenkt.
Die Stadt habe bereits im Rahmen der Planungen der Ortsumgehungsstraße nachdrücklich die Errichtung einer Querungshilfe gefordert und den Landesbetrieb wiederholt aufgefordert, die Maßnahme umzusetzen, so Sprecherin Thiele-Effertz. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Querungshilfe nun endlich realisiert wird.“
