Der BVB will die vom 1. FC Köln geforderte Ablöse für Said El Mala nicht zahlen und setzt bei der Summe eine klare Grenze.
FC-Stürmer lässt nicht nachBVB setzt bei Ablöse für El Mala offenbar eine Grenze

Zeigt sich beim FC-Trainingslager fit und spielfreudig: Said El Mala
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In der Diskussion um einen möglichen Abgang von Said El Mala beim 1. FC Köln zeichnet sich eine klare Positionierung auf Seiten von Borussia Dortmund ab. Der Bundesliga-Konkurrent gilt derzeit als größter Interessent am FC-Stürmer.
Einem Bericht der „Bild“ zufolge soll der BVB nun intern beschlossen haben, die geforderten 50 Millionen Euro für den Spieler nicht aufzubringen. Es werde zwar ein neues Angebot vorbereitet, heißt es, dieses soll aber die genannte Summe nicht erreichen.
Borussia Dortmund würde mit dieser Haltung deutlich unter der finanziellen Forderung des FC bleiben. Eine erste Offerte aus Dortmund hatte in Köln bereits für Verwunderung gesorgt, weil sie viel zu niedrig gelegen haben soll.
El Malas vorbildliches Verhalten im Trainingslager
Der Spieler selbst, der Berichten zufolge gemeinsam mit seiner beratenden Familie einen Transfer nach Dortmund favorisiert, zeigt sich von den Verhandlungen unbeeindruckt.
Beim Vorbereitungsspiel gegen Hertha BSC am Freitagmittag gab es eine Schrecksekunde, als er nach einem Zweikampf am Knie versorgt werden musste, das Spiel aber fortsetzen konnte. Sein Engagement im Trainingslager bleibt uneingeschränkt.
Und mehr noch: Das professionelle Auftreten El Malas bringt dem Nachwuchstalent Lob von FC-Sportdirektor Thomas Kessler ein. „Wir hatten das ganz viele Jahre nicht, dass ein Spieler so eine öffentliche Aufmerksamkeit bekommt. Und wie er damit umgeht, ist toll“, sagte der FC-Verantwortliche noch am Donnerstag. „Er lacht den ganzen Tag und trainiert stark. Ich weiß nicht, ob jeder so damit umgehen würde wie er. Ich habe nicht das Gefühl, dass er Druck verspürt.“
Kessler unterstrich außerdem die Bedeutung des Spielers für den Klub sowie dessen Vertragslage. „Er gibt hier Gas, ist ein super Spieler und er hat Vertrag bei uns. Je mehr ich ihm beim Training zuschaue, desto weniger habe ich das Interesse, ihn abzugeben.“ Said El Malas Vertrag beim 1. FC Köln besitzt eine Gültigkeit bis 2030.
Abschließend hatte Kessler den Umgang des Vereins mit Transferanfragen generell erläutert: „Wenn sich jemand seriös meldet, antworte ich. Aber nicht jede Anfrage, die in meinem Postfach reinflattert, ist zu hundert Prozent seriös.“
Denn Kessler weiß auch: Sollte El Mala unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp zum Nationalspieler aufsteigen, könnte sein Marktwert sogar noch erheblich zunehmen. Kein Grund also in Köln, im Schachern um den FC-Profi klein beizugeben. (red)

