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„Wow, er ist sehr gut für sein Alter“Tella schwärmt von Bayer-Zugang Moreira

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29.07.2026, Fußball, Bayer 04 Leverkusen - KRC Genk, Testspiel, Saison 2026 2027 im Ulrich-Haberland-Stadion: Afonso Moreira Bayer04 Leverkusen 09 dynamisch Laufend DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi-video. Nordrhein-Westfalen Deutschland *** July 29, 2026, Soccer, Bayer 04 Leverkusen vs. KRC Genk, Friendly Match, 20262027 Season at Ulrich Haberland Stadium Afonso Moreira Bayer 04 Leverkusen 09 Dynamic In Progress DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video North Rhine-Westphalia, Germany

Schnell unterwegs: Afonso Moreira von Bayer04 Leverkusen - hier im Testspiel gegen KRC Genk.

Leverkusens 30-Millionen-Euro-Zugang Afonso Moreira überzeugt direkt – auf und neben dem Platz. Die Mitspieler sind angetan vom 21-Jährigen.

Arm in Arm schlenderten Nathan Tella und Afonso Moreira nach dem 4:0 im Testspiel gegen den KRC Genk über den Rasen. Tella, seit 2023 bei Bayer 04 Leverkusen, wirkt erfreut darüber, dass der Kader mit dem 21-Jährigen eine Frohnatur mehr hat.

Für abschließende Urteile ist es noch zu früh in dieser Vorbereitung. Doch der Eindruck drängt sich auf, dass Moreira ein Gewinn für die Werkself sein kann – neben, vor allem aber auf dem Platz.

„Er ist ganz okay“, sagt Tella, als er auf den ersten Portugiesen in der Leverkusener Klubgeschichte angesprochen wird – und bricht in Gelächter aus. Moreira lacht mit. Dann wird Tella ernst: „Vom ersten Moment an, als er mit uns trainiert hat, konnte man sehen, wofür er in die Mannschaft gekommen ist. Er ist sehr direkt, geht ins Eins-gegen-Eins.“ Schon am Samstag in Offenbach habe es Szenen gegeben, „in denen er Dinge gemacht hat und wir alle dachten: ,Wow, er ist sehr gut für sein Alter.’ Und er wird nur noch besser werden.“

Vier Tore in drei Testspielen

Rund 30 Millionen Euro überwies Bayer 04 für Moreira an Olympique Lyon, wo ihm in der vergangenen Saison der Durchbruch gelang. In 37 Pflichtspielen in Liga, Pokal und Europa League erzielte er acht Tore und bereitete elf weitere vor. Bemerkenswert: In jedem der drei Wettbewerbe gelangen ihm mindestens ein Tor und eine Vorlage. Nun will er sein Talent in der Bundesliga beweisen. In der Vorbereitung macht er genau dort weiter, wo er aufgehört hat. Moreira traf in jedem der drei Testspiele, insgesamt schon viermal. Gegen Genk bereitete er zudem das 4:0 von Christian Kofane vor.

„Die Mannschaft ist großartig, meine Mitspieler sind großartig. Schauen Sie auf Nathan: ein großartiger Typ, ein netter Kerl. Es ist einfach, mit ihnen zu arbeiten, es ist einfach, Verbindungen herzustellen. Wir müssen einfach weiter so arbeiten“, sagt der 1,76 Meter große Offensivspieler, der bei Sporting Lissabon ausgebildet wurde. Arbeiten ist ein gutes Stichwort für Moreira. Auf seinem Körper steht das Wort „Disziplin“ tätowiert. „Schon bei Sporting habe ich gemerkt, dass ich hart arbeiten muss, um meine Ziele zu erreichen. Als ich dann nach Frankreich zu Lyon gegangen bin, war es für mich am Anfang physisch trotzdem sehr schwierig“, erzählt er. „Da war mir klar: Ich muss noch viel mehr machen und zusätzliche Einheiten einlegen, um körperlich noch robuster zu werden. Bis heute schiebe ich deshalb noch Extra-Schichten.“

Was er kaum verbessern muss, ist sein Tempo. 36,37 km/h gibt Moreira selbst als Höchstgeschwindigkeit an. Damit läge er in den Top 10 der Bundesliga. Geschwindigkeit in der Offensive war eines der großen Defizite der vergangenen Saison, das Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes und Kaderplaner Kim Falkenberg in ihrer Analyse ausgemacht haben. Moreira ist der richtige Mann, um diesen Makel zu beheben.

In den ersten Spielen zeigte er sich zudem dribbelstark und mannschaftsdienlich. Einzelaktionen und der Pass zum besser postierten Mitspieler wechselten sich ab. Diese Fußballintelligenz schätzen seine Kollegen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir heute ein Verständnis füreinander hatten. Beim vierten Tor bin ich nach links gegangen, und ich wusste, dass er hinter mir starten würde“, sagt Tella. „Das ist nichts, was wir einstudiert haben, aber ich weiß einfach, wie er spielen will. Er ist so schlau und technisch so gut – es ist einfach gut, mit ihm zu spielen.“