Abo

Gnadenlos und historischDie internationale Presse zum 7:1-Auftaktsieg des DFB-Teams

3 min
WM 2026 - Deutschland - Curaçao

Das deutsche Team setzte sich souverän gegen Außenseiter Curaçao durch.

Die Weltpresse feiert Deutschlands 7:1-Auftaktsieg. Die Kommentare reichen von „deutscher Lawine“ bis zur Würdigung für Curaçao.

Deutschlands 7:1-Erfolg über Curaçao erzeugt ein globales Medienecho. Die Kommentare schwanken zwischen Anerkennung für eine „brutale Lektion“ und der Würdigung eines einmaligen Augenblicks.

Zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die deutsche Nationalmannschaft einen eindeutigen 7:1-Erfolg gegen den WM-Debütanten Curaçao erzielt. Die Darbietung des Teams unter Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde weltweit aufmerksam registriert. Das Medienecho variiert von Lobpreisungen für die deutsche Überlegenheit bis zur Anerkennung des geschichtsträchtigen ersten WM-Treffers für die Karibiknation.

Brasilien und Niederlande: Zwischen Hohn und Respekt

In Brasilien weckte der hohe Sieg bei vielen Erinnerungen an eine eigene schmerzliche Niederlage. Über virale Memes in sozialen Medien mit der Botschaft: „Jetzt weiß Curaçao, wie es ist“, berichtete die Zeitung „O Globo“. Die „Folha de S.Paulo“ fasste zusammen: „Curaçao erzielt ein historisches Tor, doch Deutschland gewinnt erneut mit 7:1.“ In den Niederlanden konzentrierte sich die Berichterstattung auf den niederländischen Trainer von Curaçao, Dick Advocaat. Von einer „herben Niederlage“ trotz eines „sensationellen Tores“ war bei „De Telegraaf“ zu lesen. Der erhebliche Leistungsunterschied wurde vom „Algemeen Dagblad“ unterstrichen, das zugleich den Jubel über das geschichtsträchtige Tor durch Livano Comenencia thematisierte.

Großbritannien: Ein „Märchen“ ohne Happy End

Eine deutliche Machtdemonstration sahen die britischen Medien in der Partie. „Die Teilnahme von Curaçao an seiner ersten Weltmeisterschaft ist an sich schon ein Märchen“, konstatierte „The Sun“, merkte jedoch an, dass die Nagelsmann-Auswahl für „kein Happy End“ gesorgt habe. Die „Daily Mail“ beschrieb das Geschehen als „brutale Lektion“ für den kleinen Karibikstaat. Ebenso hob „The Guardian“ hervor, dass das „skrupellose Deutschland“ keine Milde habe walten lassen.

Italien und Frankreich: Deutschland als Anwärter auf den Titel

Als deutliches Signal im Wettbewerb um den Weltmeistertitel wurde die deutsche Leistung in Italien und Frankreich interpretiert. Die zweite Spielhälfte wurde von „La Gazzetta dello Sport“ als „deutsche Lawine“ charakterisiert. Einen „glänzenden Auftakt“ für einen der Anwärter auf den Titel nannte der „Corriere dello Sport“ den Erfolg. In französischen Blättern wie „L'Equipe“ und „Le Figaro“ war von einem „leichten Spiel“ für die deutsche Auswahl die Rede, das auf einen „kleinen Schreck“ nach dem temporären Ausgleichstreffer folgte.

Österreich und Schweiz: Von „kurzem Schock“ und Titeljagd

Der Augenblick der Verunsicherung nach dem 1:1-Ausgleich wurde auch in den Nachbarstaaten wahrgenommen. Die österreichische „Kronen Zeitung“ titelte: „7:1! Deutschland schießt sich für Titeljagd warm“, bemerkte aber, der vierfache Weltmeister habe „kurz schlucken“ müssen. Der Schweizer „Blick“ betonte, dass FCZ-Profi Livano Comenencia den „kleinsten WM-Teilnehmer der Geschichte kurzzeitig von der Sensation träumen“ ließ. Von einem „Torfest“ anlässlich der Rückkehr von Torwart Manuel Neuer berichtete die „NZZ“.

Spanien und USA: Anerkennung für deutsche Seriosität

Als Antwort auf das vorzeitige Ausscheiden bei den vorangegangenen zwei Weltmeisterschaften interpretierte die spanische „Marca“ den hohen Sieg: „Die Deutschen sind seit jeher dafür bekannt, dass sie die Dinge sehr ernst nehmen.“ Die Leistung wurde von der „AS“ gelobt, die Curaçao zudem zum geschichtsträchtigen Tor gratulierte. In den Vereinigten Staaten unterstrich die „Washington Post“ gleichfalls die zweigeteilte Erzählung der Begegnung: Kai Havertz, der den Erfolg einleitete, und der denkwürdige Augenblick für den Underdog.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Weltpresse die überzeugende deutsche Darbietung anerkannte, jedoch auch den speziellen Moment für den WM-Debütanten Curaçao hervorhob. Der Erfolg wurde als deutliches Zeichen an die Mitbewerber und als erfolgreicher Auftakt nach den Misserfolgen der letzten Turniere gesehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.