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DFB-Stars gegen KI-SongsTah wünscht sich „echte Menschen“ statt Computer-Musik

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Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck

Bei der WM geht es auch um andere Themen als Fußball, wie zum Beispiel Musik.

Die DFB-Stars sind von den neuen WM-Songs, vor allem von KI-Liedern, wenig begeistert. Früher sangen sie noch selbst.

Bei den deutschen Nationalspielern stößt die Musik zur Fußball-Weltmeisterschaft nicht immer auf Zustimmung, vor allem bei Liedern, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erschaffen wurden. „Ich mag es, wenn das wirklich echte Musiker sind und echte Menschen“, äußerte Verteidiger Jonathan Tah im Vorfeld der WM-Auftaktpartie gegen Curaçao.

Sein Verteidigungskollege Nico Schlotterbeck betrachtet den Trend zu humoristischen Liedern im Netz ebenfalls mit Skepsis. „Ich hab's mitbekommen. Also, ich finde manche gut, manche nicht so gut“, kommentierte der Profi aus Dortmund. Im Mannschaftskreis des DFB hat sich bisher kein bestimmter Song etabliert, der das Potenzial zum Turnier-Hit hätte. Anlässlich der WM in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada sind zahlreiche Stücke über die Nationalspieler im Umlauf, von denen einige einen fragwürdigen Inhalt haben.

Ehemals trugen die DFB-Stars Lieder selbst vor

Diese Entwicklung steht im Gegensatz zur früheren WM-Gepflogenheit des DFB. Bei vergangenen Meisterschaften wurden noch Schallplatten mit den Nationalspielern aufgenommen. Udo Jürgens produzierte beispielsweise mit der Mannschaft vor der Weltmeisterschaft 1978 im Tonstudio den Titel „Buenos Dias Argentina“, welcher die Charts erreichte.

Vor dem Titelgewinn bei der WM 1990 in Italien sangen Teamchef Franz Beckenbauer und die Mannschaft um Kapitän Lothar Matthäus abermals mit Udo Jürgens „Wir sind schon auf dem Brenner“. Für die Weltmeisterschaft 1994, welche ebenfalls in den Vereinigten Staaten stattfand, nahmen die DFB-Fußballer zusammen mit den Village People den Song „Far Away in America“ auf.

Udo Jürgens und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft

Als KI noch keine Rolle spielte, sangen die deutschen Fußballer wie hier 1978 mit Udo Jürgens noch selbst. (Archivbild)

Konzentration gilt dem Fußball

Schlotterbeck berichtete, dass er für die Musikauswahl in der Kabine des DFB-Teams nicht verantwortlich sei. „Ich höre da gerne zu, deswegen freue ich mich einfach, wenn gute Musik läuft. Und ich finde, das kriegen die Jungs auch immer ganz gut hin“, teilte der 26-Jährige mit.

Sein Teamkollege Tah (30) reagierte auf die Thematik belustigt. „Aber es ist schon lustig, wie viel sich damit beschäftigt wird von außen. Aber wir fokussieren uns lieber einfach auf das Wesentliche“, konstatierte der Abwehrspieler. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.