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„Waren körperlich gar nicht anwesend“Stimmen zum desolaten Bayer-Auftritt in Elversberg

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29.08.2026, Fussball, Herren, 1. Bundesliga, Saison 2026/2027, SV 07 Elversberg - Bayer 04 Leverkusen, Cole Campbell SV 07 Elversberg erzielt gegen Mark Flekken Bayer 04 Leverkusen das Tor zum 2:0 Elversberg Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde Saarland Deutschland *** August 29, 2026, Soccer, Men s, Bundesliga 1, 20262027 Season, SV 07 Elversberg vs. Bayer 04 Leverkusen, Cole Campbell of SV 07 Elversberg scores the goal to make it 20 against Mark Flekken of Bayer 04 Leverkusen at the Ursapharm Arena in Kaiserlinde, Saarland, Germany Copyright: xSebastianxBachx

Bayers Keeper Mark Flekken hat beim 2:0 der SV Elversberg das Nachsehen.

Bayer 04 Leverkusen spielt unterirdisch und verliert beim Bundesliga-Debütanten SV Elversberg mit 2:3. Die Stimmen zum Spiel.

Bayer 04 ist desolat in die neue Saison der Fußball-Bundesliga gestartet. Nach schläfrigem Beginn lagen die Leverkusener bei Aufsteiger SV Elversberg nach nicht mal zehn Minuten mit 0:2 hinten. Direkt nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit kassierte die Werkself nach 27 Sekunden das 0:3. Erst am Ende spielt Bayer wie der zu erwartende Favorit. Doch mehr als die Anschlusstreffer von Patrik Schick und Christian Kofane sprangen nicht heraus. Die Leverkusener Stimmen zum Spiel:

Torhüter Mark Flekken

„Wir hatten uns zu Beginn der Vorbereitung vorgenommen, energisch auf dem Platz zu stehen, ins Pressing zu gehen, Schärfe ins Spiel zu bringen und mutig zu sein. Das hat heute alles gefehlt. Dazu kommt, dass wir körperlich gar nicht anwesend waren – vor allem in den ersten zehn Minuten beider Halbzeiten. Elversberg hat uns gezeigt, wie es eigentlich laufen sollte. Eigentlich sollte die Leistung andersherum sein: Wir sollten den Gegner anlaufen, bespielen und überlaufen.“

„Eine Erklärung kann ich im Moment gar nicht geben. Es ist leer in meinem Schädel. Schwierig, auf jeden Fall schwierig. Wir müssen das jetzt sehr zügig aufarbeiten. Nächste Woche steht wieder ein Spiel an, und da muss einiges besser werden.“

„Heute hat es an vielem gefehlt. Es hat an mentaler Kapazität gefehlt, an Energie und an Spielverständnis. Dass wir sogar noch die Chance auf das 3:3 hatten, sollte nach so einem Spiel eigentlich gar nicht möglich sein. Ich will jetzt auch nicht blind die ganze Mannschaft vor den Bus werfen. Es ist noch eine lange Saison.“

Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes

„Heute waren wir zu lange in den individuellen Duellen nicht bissig genug. Für mich ist klar, dass wir eine Mannschaft sind, die sehr guten Fußball spielen kann. Körperlichkeit ist natürlich wichtig, aber es geht auch darum, mit welcher Intensität du anläufst und wie du den Gegner unter Druck setzt. Am Anfang musst du erkennen, dass es gerade keine Phase ist, um guten Fußball zu spielen. Du musst erst verteidigen und dagegenhalten, um Druck und Energie aus dem Spiel zu nehmen.“

„Wir sind auch in der zweiten Halbzeit wieder fünf Minuten lang schläfrig gestartet und haben dadurch eine Situation zugelassen, die zum 0:3 geführt hat. Schon beim Anstoß und bei der Frage, wie wir die Flanke verteidigen, wie wir den Gegner außen unter Druck setzen und wie wir innen verteidigen, war es einfach nicht gut genug. Nach hinten heraus wurde es besser, aber da hat es nicht mehr gereicht, um noch etwas mitzunehmen oder hier zu gewinnen. Das müssen wir lernen und anders machen.“

Kapitän Edmond Tapsoba

„Wir sind sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit schlecht gestartet. Wir haben in weniger als zehn Minuten zwei Gegentore kassiert, und in der zweiten Halbzeit war es genauso. Danach haben wir versucht, zurückzukommen, aber wir haben es nicht mehr zum 3:3 geschafft. Es war einer dieser schlechten Tage, besonders für mich. Mein erstes Bundesligaspiel als Kapitän – und heute war einfach ein schlechter Tag. etzt ist es vorbei. Wir können daran nichts mehr ändern. Wir müssen das so schnell wie möglich vergessen und auf das nächste Spiel schauen.“

„Wir wussten vor dem Spiel, dass es schwierig werden würde. Gerade für Elversberg, weil die Mannschaft wusste, dass die Zuschauer hinter ihr stehen würden. Darauf waren wir vorbereitet. Man kann sich auf etwas vorbereiten und trotzdem einen schlechten Tag erwischen. Heute war das bei uns der Fall. Morgen müssen wir uns zunächst erholen. Danach müssen wir dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen und uns auf das nächste konzentrieren.“