Als erste Nation hat Bosnien-Herzegowina den WM-Kader nominiert. Trainer Barbarez setzt auf sechs Bundesliga-Profis.
Erster WM-Kader steht festBosnien nominiert sechs Bundesliga-Profis um Dzeko

Trainer Sergej Barbarez vertraut für die WM vielen aktuellen und ehemaligen Bundesligaprofis. (Archivbild)
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Als erste Nation hat Bosnien-Herzegowina die 26 Spieler für die kommende Weltmeisterschaft nominiert, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Der von Nationaltrainer Sergej Barbarez zusammengestellte Kader umfasst sechs Akteure aus der ersten und zweiten deutschen Bundesliga.
An der Spitze des Teams steht Kapitän Edin Dzeko (40) des Bundesliga-Aufsteigers Schalke 04. Ebenfalls aus Gelsenkirchen wurde sein Mannschaftskollege Nikola Katic nominiert. Aus der höchsten deutschen Spielklasse sind außerdem Haris Tabakovic von Borussia Mönchengladbach und der Stuttgarter Stürmer Ermedin Demirovic Teil des Aufgebots. Die Auswahl aus der 2. Bundesliga wird durch Torwart Nikola Vasilj vom FC St. Pauli sowie Dzenis Burnic vom Karlsruher SC vervollständigt.
Ehemalige Bundesliga-Profis und Nachwuchshoffnung berufen
Das Aufgebot beinhaltet zudem Akteure mit früherer Bundesliga-Erfahrung. Zu diesen zählen Sead Kolasinac, ein ehemaliger Profi von Schalke, der jetzt bei Atalanta Bergamo aktiv ist, sowie Dennis Hadzikadunic, der früher für den Hamburger SV spielte und nun bei Sampdoria Genua unter Vertrag steht. Eine Nominierung erhielt auch der 18 Jahre alte Offensivakteur Kerim Alajbegovic, ein Talent von Bayer Leverkusen. Nach dem Turnier wird er im Anschluss an eine gelungene Leihzeit bei RB Salzburg wieder zum Werksklub stoßen.
Nach 2014 erneut bei einer Weltmeisterschaft
Die Qualifikation für die zweite Weltmeisterschaft nach dem Turnier 2014 gelang Bosnien-Herzegowina Ende März durch Erfolge bei den europäischen Play-offs gegen Wales und Italien. Die Mannschaft von Coach Barbarez bestreitet ihr Eröffnungsspiel am 12. Juni gegen den Mitausrichter Kanada. In Gruppe B warten zudem Duelle mit der Schweiz am 18. Juni und mit Katar am 24. Juni. (dpa/red)
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