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Brief rührt ihn zu TränenCuraçao-Stürmer Kastaneer erfüllt sich nach Augen-OP WM-Traum

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Gervane Kastaneer

Am Sonntag treten Gervane Kastaneer (r) und Curaçao gegen Deutschland an. (Archivbild)

Nach einer schweren Verletzung stand seine Karriere auf der Kippe. Nun rührt ein Brief des Vaters den WM-Fahrer zu Tränen.

Seine Laufbahn stand nach einer gravierenden Augenverletzung auf der Kippe. Jetzt steht Gervane Kastaneer vor seinem WM-Debüt – und wird von Gefühlen überwältigt.

Seine Laufbahn erfuhr zeitweise einen gravierenden Dämpfer, doch jetzt verwirklicht er seinen Traum von der Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Gervane Kastaneer (30), Angreifer von Curaçao und erster Gegner des deutschen Teams, war vor dem Turnierstart am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston sichtlich bewegt. Anlass dafür war eine Botschaft seines Vaters, die der Stürmer im Zuge der von der FIFA gestarteten Aktion „Letters That Unite“ (Briefe, die verbinden) erhielt und die bei ihm starke Gefühle hervorrief.

In einem Video liest Kastaneer aus dem Schreiben seines Vaters vor: „Mein bester Freund, mein größter Stolz, mein Idol“. Weiter heißt es: „Schon als du noch ein kleiner Junge mit einem Ball am Fuß warst, haben wir etwas Besonderes in dir gesehen. Nicht nur Talent, sondern einen Traum, der größer war als Worte.“

Karriereknick durch schwere Augenverletzung

Der Wunsch nach einer bedeutenden Laufbahn als Profifußballer drohte jedoch zeitweise zu scheitern. Kastaneer stand unmittelbar vor einem Wechsel vom niederländischen Verein ADO Den Haag in die Bundesliga, als er sich eine gravierende Verletzung am Auge zuzog. Ein mit voller Kraft geschossener Ball hatte ihn im Gesicht getroffen, was eine Operation erforderlich machte. Er beklagte über einen langen Zeitraum Sehschwierigkeiten und war für einige Monate außer Gefecht gesetzt. Das Video dazu zeigt Aufnahmen des Spielers im Krankenhaus sowie zusammen mit seinem Vater.

Gervane Kastaneer

In Kaiserslautern spielte Gervane Kastaneer (l) mit einer Spezialbrille. (Archivbild)

Kastaneer zitiert weiter aus dem Brief: „Die Menschen sahen nur eine Augenverletzung. Aber wir kannten die Wahrheit dahinter. Den Schmerz, die Unsicherheit, die Ängste, die Tränen“. Und: „Papa ist nicht nur stolz auf den Fußballer, sondern vor allem auf den Mann, der du geworden bist.“

Station beim 1. FC Kaiserslautern

Die Nachricht berührt Kastaneer sichtlich. Der Angreifer, der in der Spielzeit 2017/2018 für den 1. FC Kaiserslautern aktiv war und mittlerweile beim Terengganu FC in Malaysia unter Vertrag ist, erklärt, sein Vater bedeute ihm alles.

Neuneinhalb Jahre nach der gravierenden Verletzung wird Kastaneer am Sonntag bei der WM-Premiere von Curaçao auf der bedeutendsten Fußballbühne der Welt antreten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.