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DFB-Boss ist besorgtNeuendorf zu möglichem Einreiseverbot für WM-Fans der Ivorer

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Fußball-WM 2026 - Training Deutschland

Blickt mit Sorge auf die Situation für ivorische Fans: Bernd Neuendorf. (Archivbild)

DFB-Chef Neuendorf ist beunruhigt, weil Fans der Elfenbeinküste die Einreise zur WM in die USA verwehrt werden könnte.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Bernd Neuendorf, hat sich beunruhigt über Meldungen gezeigt, denen zufolge Anhängern der Elfenbeinküste die Einreise zur Weltmeisterschaft in die Vereinigten Staaten verwehrt werden könnte. „Wenn es so wäre, fände ich es grundsätzlich problematisch, wenn pauschal Menschen einfach abgewiesen werden als Gruppe. Das wäre ein Vorgang, der für meine Begriffe so nicht nachvollziehbar wäre“, äußerte der 64-Jährige im Rahmen eines Besuchs im German House of Soccer in New York.

Er betonte, seine Äußerungen seien im Konjunktiv zu verstehen, da er seine Informationen ausschließlich aus Medienberichten bezogen habe. Diesen zufolge sollen etliche Anhänger der ivorischen Auswahl keine Einreisegenehmigungen bekommen haben, weshalb sie ihr Team in den USA nicht anfeuern können. Am 20. Juni steht für die deutsche Auswahl das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste an, welches in Toronto in Kanada ausgetragen wird. Zuvor spielt die Mannschaft der Ivorer am kommenden Sonntag in Philadelphia (USA) gegen Ecuador.

Einreisebestimmungen als wiederkehrendes Thema

Die Regularien für die Einreise in die Vereinigten Staaten stellen im Kontext dieser WM ein wiederkehrendes Problem dar. Besondere Beachtung fand der Fall des 34-jährigen somalischen Schiedsrichters Omar Artan. Ihm wurde der Zutritt zum Land verweigert, begründet mit angeblichen Kontakten zu einer terroristischen Vereinigung.

Gefragt nach dem Umgang des Verbandes mit derartigen politischen Sachverhalten, versicherte DFB-Chef Neuendorf, man könne annehmen, dass er sich „um diese Sachen kümmere“. Er ergänzte, dass es in manchen Fällen vorteilhafter sei, vertrauliche Gespräche zu führen anstatt den Weg über die Medien zu suchen. „Das tue ich, das versuchen wir auch in dieser Frage“, bekräftigte der DFB-Präsident, nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten.

Konsequenzen aus der WM in Katar

Während der WM 2022 in Katar protestierte die deutsche Nationalelf vor ihrer Auftaktbegegnung mit Japan gegen die FIFA, indem sich die Spieler die Hand vor den Mund hielten. Zuvor hatte der Weltfußballverband der Mannschaft das Tragen der „One Love“-Kapitänsbinde verboten.

„Meine Lehre daraus ist, dass man solche Debatten möglichst aus so einem Turnier heraushalten muss“, resümierte Neuendorf im Rückblick auf das Turnier, das vier Jahre zurückliegt. Er führte aus, dass derartige Diskussionen die Konzentration der Mannschaft stören. Als Präsident stehe für ihn aber fest: „Wenn es Themen gibt, bin ich gerne bereit, sie zu beantworten.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.