Kurz vor dem WM-Auftakt ist Torhüter Manuel Neuer nach seiner Verletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
Neuer zurück im DFB-TeamDer Torwart steigt kurz vor dem WM-Start wieder ins Training ein

Manuel Neuer beim Training in Aktion.
Copyright: Federico Gambarini/dpa
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Anlässlich einer Empfangsveranstaltung für die deutsche Fußball-Nationalelf vor 3.000 Anhängern in Winston-Salem hat Torhüter Manuel Neuer das Teamtraining wieder aufgenommen. Genau 23 Tage nach seiner Blessur an seiner linken Wade und lediglich sechs Tage vor dem Auftaktspiel der Gruppenphase gegen den WM-Neuling Curaçao bewältigte der 40 Jahre alte Torwart im W. Dennie Spry Stadium das vollständige Programm mit den anderen Torhütern des Kaders.
Der Spielführer von Bayern München musste am finalen Spieltag der Bundesliga am 16. Mai in der Begegnung mit dem 1. FC Köln das Feld verlassen. In den zwei darauffolgenden WM-Vorbereitungsspielen, die gegen Finnland (4:0) sowie die USA (2:1) stattfanden, hütete Oliver Baumann das Tor und wurde dadurch zur Nummer zwei.
Neuer vor Einsatz ohne Spielpraxis
„Manu wird jetzt ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, wenn wir in Winston-Salem ankommen – und dann gegen Curaçao auch spielen“, erklärte Nationaltrainer Julian Nagelsmann im Vorfeld. Es wird erwartet, dass Neuer bei seiner Rückkehr ins DFB-Team nach einer zweijährigen Pause am nächsten Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston ohne zusätzliche Spielpraxis seine fünfte WM-Teilnahme beginnt.
Gesamter Kader beim Training anwesend
Auf dem Areal der Wake University nahmen auch sämtliche 23 Feldspieler, inklusive des nachberufenen Leipzigers Assan Ouedraogo, an der Einheit teil. Das Training im Anschluss an die Ankunft aus Chicago wurde mit einem Trainingsspiel abgeschlossen, in dem Kai Havertz den ersten Treffer markierte.
Nach einer Dauer von 45 Minuten wurde die Übungseinheit auf dem Rasen beendet. Im Anschluss daran widmeten sich die Akteure um Spielführer Joshua Kimmich sowie Torhüter Neuer für beinahe eine Stunde den Zuschauern, um Autogramme zu geben und für Selfies zur Verfügung zu stehen. Aufsehen erregte eine Unterhaltung von fast einer halben Stunde zwischen dem 31 Jahre alten Kimmich sowie Nationaltrainer Nagelsmann direkt auf dem Feld, über deren Thematik nichts bekannt wurde.
Lob für Standort des WM-Quartiers
Bernd Neuendorf, der DFB-Präsident, hielt vor Beginn des Trainings eine Rede in englischer Sprache für die anwesenden Zuschauer. Viel Beifall bekam er für die Mitteilung, Winston-Salem sei die „Nummer-eins-Wahl als WM-Camp“ gewesen. Die Kombination aus den Trainingsanlagen auf dem Universitätsareal und dem Mannschaftshotel The Graylyn Estate sei laut ihm „einfach das Beste“ gewesen. Die 3.000 Gratistickets für die Veranstaltung waren binnen kürzester Zeit vergeben. (dpa/red)
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