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Gerüchte um DFB-YoungsterNathaniel Brown soll sich mit dem FC Bayern einig sein

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Nathaniel Brown

Jung, schnell und umworben: Nathaniel Brown (r) in Aktion beim 4:0 gegen Finnland. (Archivild)

Ein Wechsel zum FC Bayern für über 60 Mio. Euro? Nationalspieler Nathaniel Brown will sich vor der WM nicht dazu äußern.

Die Nachrichten aus Deutschland erreichten Nathaniel Brown zu einem ungünstigen Moment. Während der WM-Vorbereitung in Chicago sollte der Nationalspieler eigentlich über sportliche Themen sprechen, doch stattdessen rückte ein möglicher Wechsel zum FC Bayern München in den Mittelpunkt. Meldungen des Fernsehsenders Sky und der „Bild“-Zeitung zufolge soll der Profi von Eintracht Frankfurt eine mündliche Übereinkunft mit dem deutschen Meister über einen Vertrag bis 2031 erzielt haben.

Demnach habe es auch erste Kontaktaufnahmen zwischen den Vereinen gegeben. Als Ablösesumme für den 22 Jahre alten Linksverteidiger werden mehr als 60 Millionen Euro gehandelt. Brown, der bei Eintracht Frankfurt noch einen Kontrakt bis 2030 besitzt, äußerte sich zu den Gerüchten allerdings nicht.

Brown konzentriert sich auf die Weltmeisterschaft

Auf die Frage nach einem potenziellen Wechsel zum FC Bayern reagierte der gebürtige Oberpfälzer ausweichend. „Ich konzentriere mich voll und ganz auf die WM. Deswegen werde ich das jetzt auch nicht kommentieren. Ich bin jetzt hier“, sagte Brown im Rahmen einer digitalen Medienrunde. Sein Fokus liege ausschließlich auf dem bevorstehenden Turnier.

Auch die Nachfrage, ob ihm eine Klärung seiner Zukunft vor Turnierbeginn wichtig sei, beantwortete er defensiv: „Wie gesagt, es geht um die WM, und darum kümmere ich mich jetzt.“

Länderspiel gegen die USA als Generalprobe

Aufgrund der Transfergerüchte steht Brown vor der WM-Generalprobe am Samstag (20.30 Uhr/RTL) gegen die USA nun noch stärker im Fokus. Das Spiel in Chicago ist für ihn auch aus persönlichen Gründen besonders. Sein Vater ist Amerikaner, zu dem er jedoch keine Verbindung hat. Trotzdem hätte er für die US-Auswahl spielen können. „Für mich war immer klar, dass ich für Deutschland spielen will“, erklärte Brown. Es sei das Land seiner Mutter, in dem er aufgewachsen ist.

Bundestrainer Julian Nagelsmann wird genau beobachten, wie der junge Spieler mit dem zunehmenden Rummel um seine Person umgeht. Brown selbst versicherte, dass ihn die Spekulationen nicht beeinflussen. „Ich freue mich extrem, dass ich bei der Nationalmannschaft dabei bin“, so der Verteidiger, der zuletzt beim 4:0-Sieg gegen Finnland in der Startelf stand.

Unabhängig von den Wechselgerüchten gilt Brown als vielversprechender Spieler, der sich durch seine Schnelligkeit auszeichnet. Für seinen aktuellen Verein Eintracht Frankfurt könnten sich die kommenden Wochen als vorteilhaft erweisen. Sollte Brown bei der WM zum Einsatz kommen, könnte sein Marktwert weiter steigen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.