Abo

Geldregen für die ClubsFIFA schüttet 307 Millionen Euro an Vereine aus

2 min
Gianni Infantino

Die von Präsident Gianni Infantino angeführte FIFA schüttet bei der WM über 300 Millionen Euro an die Clubs aus. (Archivbild)

Die FIFA zahlt den Clubs für die WM-Abstellung ihrer Spieler eine Rekordsumme. Der Betrag steigt auf 307 Millionen Euro.

Neue Informationen zu den Kompensationszahlungen für die bevorstehende Weltmeisterschaft hat der Weltfußballverband FIFA veröffentlicht. Die Summe, welche die Clubs für die Freigabe ihrer Akteure bekommen, wird auf total circa 307 Millionen Euro angehoben. Verglichen mit dem Turnier 2022 in Katar stellt dies einen Anstieg von beinahe 70 Prozent dar.

Die Ursache für diesen signifikant höheren Betrag liegt in der Erweiterung des Teilnehmerkreises. Während bei der Veranstaltung 2022 noch 32 Nationalteams antraten, werden es beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko nun 48 Mannschaften sein. Die Gelder werden folglich unter einer größeren Menge an Profis und deren Clubs aufgeteilt.

Finanzierung: Qualifikation und Endrunde getrennt

Vom Rat des Weltfußballverbands wurde bestätigt, dass die Kompensationen aus zwei unterschiedlichen Fonds gespeist werden. Für Clubs, deren Akteure bei den WM-Qualifikationspartien im Einsatz waren, wurden beinahe 87 Millionen Euro zurückgelegt. Die Vergütung für die insgesamt 905 absolvierten Spiele beläuft sich auf circa 2.000 Euro je Akteur und Partie.

Zusätzliche circa 216 Millionen Euro gehen an jene Vereine, deren Profis am Finalturnier partizipieren. Die Kalkulation dieser Zahlungen erfolgt pro eingesetztem Profi und pro Tag. Hierbei beträgt die minimale Vergütung ungefähr 4.300 Euro.

Abkommen zwischen FIFA und ECA

Ein zwischen der FIFA und der europäischen Clubvereinigung ECA verhandelter Fonds bildet die Basis für diese Ausschüttungen. Nach Angaben der FIFA ist vorgesehen, dass eine Rücklage von etwa 4,3 Millionen Euro nach Abzug administrativer Aufwendungen dem weltweiten Vereinsfußball zugutekommt.

Das WM-Turnier startet am bevorstehenden Donnerstag mit der Auftaktpartie. In dieser treffen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt aufeinander. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.