Abo

„Er gibt alles für Schalke“Huub Stevens lobt Trainer Muslic und fordert neue Spieler

2 min
Ex-Schalke-Trainer Huub Stevens

Huub Stevens war mehrfach und insgesamt gut sieben Jahre Trainer des FC Schalke 04 (Archivbild).

Schalke-Legende Huub Stevens traut Trainer Miron Muslic eine neue Ära zu, fordert aber vier bis sechs neue Spieler.

Miron Muslic, der gegenwärtige Trainer des Bundesliga-Aufsteigers FC Schalke 04, hat nach Einschätzung des früheren Schalke-Trainers Huub Stevens (72) das Potenzial, eine neue Epoche bei dem Verein zu gestalten. „Er gibt alles für Schalke, ist ehrlich und direkt, erreicht Spieler und Fans, das ist hier extrem wichtig“, äußerte Stevens gegenüber dem Sender Sport1. „Er hat eine echte Chance, hier etwas aufzubauen.“

Der 72-Jährige räumte zugleich ein, dass der Name des neuen Trainers ihm zu Beginn kein Begriff gewesen sei. „Der Name war mir zunächst nicht so bekannt – aber großes Kompliment: Es passte vom ersten Tag an.“

Stevens erinnert sich an erfolgreiche Zeiten

Stevens berichtete, dass er sich bei seinem letzten Besuch im Stadion in Gelsenkirchen an die glorreichen Jahre von Schalke 04 zurückerinnert habe: „Als ich Schalke gegen Fortuna Düsseldorf im Stadion erlebt habe, kamen Erinnerungen an früher hoch, an die Spiele gegen Mailand, an die Zeit, als wir erfolgreich waren.“ Diese Emotion habe er jetzt erneut wahrgenommen. „Die Menschen hier müssen etwas haben, worauf sie stolz sein können, sie haben viel mitgemacht, haben Kritik und Probleme erlebt. Jetzt hatten sie endlich wieder etwas zu feiern. Das ist großartig für die Fans.“

Notwendigkeit von bis zu sechs Neuzugängen

Mit Blick auf die sportliche Perspektive erklärte Stevens, der laut eigener Aussage in regem Kontakt mit Youri Mulder, dem Sportdirektor von Schalke, steht. „Sportlich ist klar: Es muss viel passieren“, so Stevens. „Vier, fünf, vielleicht sechs neue Spieler sind nötig, die wirklich zu Schalke passen. In der aktuellen Form wird es schwer in der Bundesliga. Der Aufstieg ist die Basis, jetzt müssen die richtigen Schritte folgen.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.