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Die Rückkehr der ÜberfigurManuel Neuer feiert Comeback und jagt mehrere WM-Rekorde

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Manuel Neuer

Manuel Neuer ist zurück im Kreis der Nationalmannschaft.

Manuel Neuer kehrt ins DFB-Tor zurück. Vor dem WM-Auftakt hat der Torhüter gleich mehrere historische Bestmarken im Visier.

Die Rückkehr von Manuel Neuer zwischen die Pfosten der Nationalelf steht für Sonntag an. Vor seiner Wiederkehr im DFB-Dress stehen seine Aura und mögliche Rekorde im Mittelpunkt.

Die Atmosphäre beim Mannschaftsfoto wurde durch einen deutlichen Klaps unterstrichen, den Joshua Kimmich Manuel Neuer auf die Schultern gab. Deutschlands Rekordtorhüter stellt für die WM-Debütanten Nathaniel Brown und Assan Ouedraogo eine überragende Persönlichkeit dar, bevor er am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston im Spiel gegen Curaçao seine Rückkehr feiert.

Eine ähnliche Achtung, wie sie laut Julian Nagelsmanns WM-Strategie Top-Angreifer wie Harry Kane aus England oder Kylian Mbappé aus Frankreich in K.o.-Partien vor Neuer zeigen sollen, existiert auch unter den eigenen Teamkameraden. Man würde ihn nicht ohne Weiteres ansprechen, berichtete der ansonsten selbstbewusste Ouedraogo über das erste Zusammentreffen mit dem „besten Torwart aller Zeiten“.

Die besondere Ausstrahlung des Torhüters im Fokus

Jonathan Tah merkte indes mit einem Lächeln an: „Ich glaube, spätestens nach dem ersten Gespräch weiß jeder, dass man vor ihm keine Angst haben muss.“

Der Begriff „Aura“ ist zentral, wenn es um Neuer vor seiner fünften WM-Teilnahme und seinem 125. Länderspiel geht. Sowohl Bundestrainer Nagelsmann und Sportdirektor Rudi Völler als auch Kapitän Kimmich und Mitspieler Tah erwähnten diese spezielle Präsenz, die den 40-Jährigen auszeichnet.

„Manuel Neuer ist irgendwie etwas Außergewöhnliches“, äußerte sich Weltmeister-Coach Joachim Löw bei RTL über den Torhüter des Titelgewinns. Angesichts des fortgeschrittenen Alters machte Kai Havertz bei MagentaTV sogar eine kleine humorvolle Bemerkung: „Wenn der 70 ist und noch für die Nationalmannschaft spielen will, kommt der hier auch noch unter.“

Manuel Neuer

Bei den Fans ist Manuel Neuer sehr beliebt.

Neuer selbst präsentiert sich vor seinem großen Comeback fokussiert, wirkt jenseits der sportlichen Anspannung aber auch gelassen. Er zeigt oft ein Lächeln und findet freundliche Worte für die Anhänger. Kimmichs Klaps zog ebenfalls keine Folgen nach sich.

Blessur aus Partie gegen den 1. FC Köln verheilt

Zu seiner Wiederkehr äußert sich Neuer öffentlich bislang nicht. Die Muskelverletzung in der linken Wade, die Neuer Mitte Mai im letzten Bundesliga-Spiel der Bayern erlitt, als der Gegner 1. FC Köln hieß, ist ohne offizielle Wasserstandsmeldungen genesen. Nagelsmann betonte die Notwendigkeit von Geduld und setzte Oliver Baumann in den Partien gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) ein. In Houston scheint die Strategie nun zum entscheidenden Zeitpunkt aufzugehen.

Wie schon häufiger in seiner Laufbahn ist Neuer rechtzeitig zum Beginn des Turniers einsatzbereit. Dies traf bereits vor dem WM-Sieg 2014 zu, genauso wie vor den weniger erfolgreichen Wettbewerben 2018 und 2022 und auch vor der Heim-EM 2024. Von den 33 Länderspielen unter der Leitung von Nagelsmann seit 2023 absolvierte er lediglich sieben.

Die Annahme, er hätte im Sommer 2024 seine Karriere in der Nationalelf fortsetzen wollen, während Nagelsmann auf den mittlerweile lange verletzten Marc-André ter Stegen setzte, ist eine hartnäckige Erzählung. Diese Überlegung ist nun hinfällig. Die Weltmeisterschaft steht an und Neuer ist zurück im Team.

Manuel Neuer

Im Training tastet sich Neuer an die WM-Form heran.

Neuer vor historischer Bestmarke als WM-Torhüter

Die zentralen Daten sind wie folgt: Durch seine fünfte WM-Teilnahme egalisiert Neuer die deutsche Bestmarke von Lothar Matthäus. Sein 20. WM-Spiel am Sonntag lässt ihn mit dem französischen Rekordtorhüter Hugo Lloris gleichziehen. Sechs Tage darauf könnte er diesen mit seinem 21. WM-Einsatz gegen die Elfenbeinküste übertreffen.

Sollte die deutsche Mannschaft das Viertelfinale erreichen, würde er Matthäus (25 Spiele) als DFB-Rekordakteur bei Weltmeisterschaften einholen. Im Falle eines Titelgewinns für Deutschland wäre Manuel Neuer zudem der erste deutsche Fußballspieler, der diesen Erfolg wiederholen kann. Einzig Franz Beckenbauer konnte den Pokal zweimal entgegennehmen, einmal als Spieler (1974) und einmal als Teamchef (1990). (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.