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Kritik von Thomas MüllerKommunikation bei Neuer sei „kommunikativ fragwürdig“

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WM-Pressetermin mit Thomas Müller

Thomas Müller blickt auf die Diskussion rund ums deutsche Tor. (Archivbild)

Thomas Müller hält Manuel Neuers Rückkehr für sportlich richtig, kritisiert aber die Kommunikation von Julian Nagelsmann.

Die Rückkehr von Manuel Neuer in die Nationalmannschaft wird von Ex-Nationalspieler Thomas Müller begrüßt. Kritisch bewertet der Weltmeister von 2014 allerdings die Kommunikation der Entscheidung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann.

„Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war“, äußerte der 36-jährige Müller im Vorfeld des WM-Auftakts in einem „ran“-Interview. „Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.“ Nach der Heim-Europameisterschaft 2024 hatte sich Neuer aus der Nationalmannschaft zurückgezogen und seither kein Spiel für Deutschland absolviert.

Müllers Lob für Neuers sportliche Qualitäten

Oliver Baumann wurde lange Zeit als Stammtorhüter für das große Turnier in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko angesehen, bis Bundestrainer Nagelsmann sich für die Rückholaktion von Neuer entschied. „Was Manu so auszeichnet, ist einfach dieses Stellungsspiel, seine Beinarbeit und wie er sich positioniert“, erklärte Müller über seinen ehemaligen Mannschaftskameraden sowohl beim FC Bayern München als auch in der DFB-Auswahl. Sofern Neuer physisch in guter Verfassung sei, präsentiere er sich im Tor am stärksten.

Baumann stand in den jüngsten Vorbereitungsspielen auf die Weltmeisterschaft gegen Finnland (4:0) sowie die USA (2:1) im Kasten, da Neuer aufgrund von Beschwerden in der Wade pausieren musste. Der Torhüter ist inzwischen jedoch wieder in das Training der Mannschaft im WM-Quartier in Winston-Salem zurückgekehrt. Das deutsche Team bestreitet sein Auftaktspiel in der Gruppenphase am Sonntag (19.00 Uhr) in Houston gegen die Auswahl von Curaçao.

„Keine Degradierung von Baumann“

Müller unterstrich, dass die Entscheidung für Neuer keine Herabsetzung von Baumann darstelle. „Wir reden aber über Nuancen und auch über ein Gefühl. Und deswegen brauchen wir uns gar keine Sorgen machen, denn wir haben es ja gesehen: Oli Baumann ist nicht nur von seinen Torwartfähigkeiten, sondern auch vom Kopf her so gut - wenn Manu nicht kann, dann ist er da“, so der Spieler, der mittlerweile bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag steht.

Die Maßnahme von Nagelsmann sei „keine Degradierung von Baumann“. Der Keeper von der TSG Hoffenheim habe die Aufgabe, „ready sein und uns helfen, wenn wir ihn brauchen“, fügte Müller hinzu. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.