Ex-Bayern-Boss Rummenigge lobt die Strategie von PSG. Der FC Bayern solle nicht den teuersten, sondern den klügsten Transfermarkt machen.
Klüger statt teurerRummenigge sieht PSG als Vorbild für die Transfer-Strategie

Karl-Heinz Rummenigge gefällt der Weg von Paris Saint-Germain. (Archivbild)
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Karl-Heinz Rummenigge, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Bayern München, betrachtet die Strategie des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain als beispielhaft für den deutschen Rekordmeister. „Die Lehre für den FC Bayern ist nicht, dass man den teuersten Transfermarkt machen muss, sondern den klügsten“, teilte der 70-Jährige der Mediengruppe „Münchner Merkur/tz“ mit.
Der eigentliche Erfolg von PSG habe sich erst eingestellt, „als sie vom teuren Starensemble zur echten Mannschaft wurden“, äußerte Rummenigge einen Tag nach der Titelverteidigung der Franzosen in der höchsten europäischen Spielklasse. Am Samstag hatte sich Paris im Endspiel in Budapest nach Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal behauptet und somit den Triumph des Vorjahres wiederholt. Mit den prominenten Spielern Lionel Messi, Neymar oder Kylian Mbappé im Aufgebot war dies in der Vergangenheit lange nicht geglückt.
Kurs mit Trainer Kompany soll beim FC Bayern fortgesetzt werden
„Man muss sich auch nicht ständig an gewissen Engländern oder Spaniern orientieren“, erklärte Rummenigge mit Verweis auf Paris und bezog sich anschließend auf die Bayern: „Wir haben einen hervorragenden Trainer, eine klare sportliche Idee und sollten diesen Weg mit Vincent Kompany konsequent weitergehen.“
Für den langjährigen Bayern-Funktionär war die ansprechendste Partie dieser Champions-League-Saison das Halbfinalduell zwischen den Münchnern und PSG. Die Münchner unterlagen in der Vorschlussrunde dem späteren Champion mit 4:5. „Das war Fußball in seiner schönsten Form“, hob der einstige Nationalspieler hervor. (dpa/red)
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