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Xhaka rechnet mit Team abEx-Leverkusener kritisiert nach 1:1 gegen Katar die Disziplin

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WM 2026 - Katar - Schweiz

Zur Halbzeit führte die Schweiz noch, am Ende herrschte Enttäuschung.

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar übt Schweiz-Kapitän Granit Xhaka scharfe Kritik an seinem Team.

Granit Xhaka zeigte sich nach dem späten Gegentreffer deutlich frustriert. „Wenn man keine Disziplin auf dem Platz hat, kann man auch gegen Katar nicht gewinnen“, kommentierte der Kapitän der Schweizer Auswahl im Inneren der großen WM-Arena in der San-Francisco-Bay-Area.

Das 1:1 zum Auftakt gegen den klaren Underdog Katar stellt für den erfahrenen Bundesliga-Akteur und seine Mannschaft einen herben Rückschlag dar, da sie bei diesem großen Turnier eigentlich hohe Ziele verfolgen. Für Xhaka ist klar, dass sich nun einiges grundlegend ändern muss.

Leistungsabfall durch hohe Temperaturen?

„Erstmal müssen wir mit beiden Beinen auf den Boden kommen und die Realität sehen“, forderte der 33-Jährige. „Sehen, dass wir nicht so weit sind, wie wir vielleicht vor dem Turnier gesprochen haben.“ Zuvor war über die beste Weltmeisterschafts-Leistung der Verbandsgeschichte gesprochen worden, was einer Teilnahme am Halbfinale entsprochen hätte.

Nach dem frühen Führungstor, das Breel Embolo per Elfmeter erzielte, folgten von Xhaka und seinen Mitspielern kaum weitere nennenswerte Aktionen. Zusätzliche Gelegenheiten im ersten Durchgang wurden vergeben. Dies lag auch an Katars Torhüter Mahmud Abunada, der dank einer starken Leistung zum besten Akteur der Partie gekürt wurde. Nach dem Seitenwechsel baute das Schweizer Team rapide ab.

„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Rhythmus gefunden, was uns in der ersten Halbzeit stark gemacht hat – nicht so viel Disziplin auf verschiedenen Positionen gehabt“, konkretisierte Xhaka seine kritischen Anmerkungen. Auf die Frage, ob die hohen Temperaturen von über 30 Grad in der Sonne von Santa Clara eine Rolle spielten, reagierte der erfahrene Spieler mit einem knappen „Nein“. Er vermied es, nach Entschuldigungen zu suchen.

WM 2026 - Katar - Schweiz

Ihren WM-Auftakt hatten sich die Schweizer ganz anders vorgestellt.

Mangel an Geschwindigkeit und Kreativität

Obwohl das Team von Coach Murat Yakin viel Ballbesitz verzeichnete, ließen Xhaka und seine Kollegen den Ball zu behäbig laufen, um die katarische Defensive in Bedrängnis zu bringen. Es mangelte an Ideen und überraschenden Momenten. «Wir hätten konsequenter, präziser und hungriger sein müssen», äußerte der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel vom BVB gegenüber dem ZDF. Der Ausgleich für Katar fiel spät in der Nachspielzeit durch ein Eigentor, das Miro Muheim, Spieler des Hamburger SV, verursachte.

„Es war so in der Vergangenheit und wird sich auch in Zukunft nicht ändern: Wenn man die Tore nicht macht, dann kriegt man sie“, kommentierte Xhaka mit deutlicher Ernüchterung.

Xhaka erkennt potenziell positive Seite

Der ehemalige Bundesligastar, der 2024 mit Bayer Leverkusen das Double holte, hofft auf eine zügige Reaktion seiner Mannschaft. „Ich glaube, das Ergebnis tut uns gut als Mannschaft, damit wir sehen, wo wir stehen“, äußerte er und fügte hinzu: „Damit wir auch sehen, dass wir mehr machen müssen, als wir vielleicht denken.“

WM 2026 - Katar - Schweiz

Murat Yakin hofft auf mehr Effizienz in den nächsten Spielen.

Der kommende Gegner in Gruppe B ist am Donnerstag (21 Uhr/MagentaTV) Bosnien-Herzegowina. In dieser Gruppe endeten beide Begegnungen des ersten Spieltags mit einem 1:1. Die Gruppenphase wird mit dem Spiel gegen den Mit-Ausrichter Kanada abgeschlossen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.