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1. FC KölnBenjamin Ley führt A-Junioren in zweite Pokalrunde

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DFB-Pokal der Junioren: VfL Bochum 1848 vs. 1. FC Köln 02.08.2026 BOCHUM, DEUTSCHLAN - AUGUST 02: Jubel zum 1:0 durch Benjamin Ley 1. FC Köln, 8 während der 1. Runde des DFB-Pokals der Junioren zwischen dem VfL Bochum 1848 vs. 1. FC Köln auf Rasen H4 des Nachwuchsleistungszentrum des VfL Bochum am 2. August 2026 in Bochum, Deutschland *** DFB Junior Cup: VfL Bochum 1848 vs. 1. FC Köln, August 2, 2026, BOCHUM, GERMANY  Celebrations following Benjamin Leys 1-0 goal for 1. FC Köln, 8 during the first round of the DFB Junior Cup between VfL Bochum 1848 and 1 FC Köln on Field H4 at the VfL Bochum Youth Academy on August 2, 2026, in Bochum, Germany Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/Wunderlx

Benjamin Ley (links) bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für den 1. FC Köln beim VfL Bochum. 

Im Topspiel der ersten DFB-Pokalrunde erzielt der U-19-Kapitän beim 2:1 gegen den VfL Bochum beide Treffer.

Der 1. FC Köln hat im DFB-Pokal der Junioren die zweite Runde erreicht. Beim 2:1 (2:1)-Erfolg über den VfL Bochum war Benjamin Ley, der sich das Kapitänsamt mit Lennard Völp teilen wird, der entscheidende Akteur. Im Tor erhielt der 16-jährige Jacob Esser den Vorzug vor Leonard Reiners. Eine Rotation ist hier geplant. Die zweite Pokalrunde wird am Dienstag ausgelost.

In der vergangenen Saison hatten beide Klubs das Halbfinale des Wettbewerbs erreicht. Das sei eher ein Viertel- oder gar Halbfinale, meinte Ruthenbeck nach der Auslosung. Für viele war die Partie im Vorfeld das Topspiel der ersten Pokalrunde, in der tags zuvor Borussia Dortmund gegen Holstein Kiel (3:4) gescheitert war.

Von übermäßiger Brisanz war in Bochum jedoch zunächst kaum etwas zu spüren. Köln kontrollierte das Geschehen und hatte in Kapitän Benjamin Ley, dem zwei frühe Treffer (14./23.) gelangen, den entscheidenden Akteur in seinen Reihen. VfL-Trainer David Siebers reagierte und brachte den Südkoreaner Si-yeong Yang für Mittelstürmer Lumiere Santo – nach 26 Minuten.

Die Spielrichtung blieb jedoch die gleiche. Luca Mijatovic (35.) hatte mit seinem Lattentreffer das 3:0 auf dem Fuß. Köln dominierte das Geschehen. Dann trat Yang förmlich aus dem Nichts in Erscheinung, traf zum 1:2 (45.) und holte den VfL Bochum damit ins Spiel, der mit Wiederbeginn gleich aufs Tempo und vehement auf den Ausgleich drückte.

In dieser Phase und unter Druck offenbarte die neu zusammengestellte FC-Defensive einige Unzulänglichkeiten, während die Kölner Offensivreihe die sich zunehmend öffnenden Räume mit Gelegenheiten zur endgültigen Entscheidung nicht zu nutzen wusste: Eymen Erdogan (86.) und wenig später Kevin Ekweribe (90.+3) vergaben die Chance zum 3:1, ehe die Bochumer Anhänger bei Elia Salamones (90.+4) Chance den Torschrei bereits auf den Lippen hatten.

Ich denke, wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Natürlich sind wir zufrieden. Die Jungs haben alles reingeworfen
Stefan Ruthenbeck, Trainer der U 19 des 1. FC Köln, über den 2:1-Sieg in Bochum

„Wir führen verdient 2:0 und sind beim Gegentreffer unaufmerksam. Danach wurde es zunehmend wilder. Bochum hat alles versucht und wir spielen unsere Konter nicht sauber aus. Ich denke, wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Natürlich sind wir zufrieden. Die Jungs haben alles reingeworfen“, sagte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck.

Mit 0:4 (0:1) verabschiedete sich Fortuna Köln gegen den Rekordsieger SC Freiburg aus dem DFB-Pokal der Junioren. Dabei hatten die Südstädter bei ihrer nationalen Pokal-Premiere vor 170 Zuschauern auf der Sportanlage des SC Rondorf durch Umut Ünal und Carlo Meier-Wagner gute Torgelegenheiten, die jedoch nicht ihr Ziel fanden. Anders der sechsmalige Titelträger, der aus wenig viel machte und den ersten Durchgang mit einer Pausenführung (24.) beschloss.

Wir können mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein und haben unseren Teil zu einem unterhaltsamen Pokalspiel beigetragen. Am Ende waren es Nuancen, die auf diesem Niveau dann entscheidend sind
Timo Westendorf, Trainer von Fortuna Köln, über das 0:4 gegen Freiburg

Das 0:2 (50.) unmittelbar nach Wiederbeginn habe seiner Mannschaft dann den Stecker gezogen, so Fortuna-Coach Timo Westendorf. „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt und hatten die klareren Chancen.“ Seine Mannschaft habe sich teuer verkauft und gegen ein Top-NLZ über weite Strecken auf Augenhöhe agiert. „Wir können mit unserem Auftritt sehr zufrieden sein und haben unseren Teil zu einem unterhaltsamen Pokalspiel beigetragen. Am Ende waren es Nuancen, die auf diesem Niveau dann entscheidend sind.“

Viktoria Köln scheitert trotz dreier Treffer von Paul Kolec an Babelsberg

Mit dem dreimaligen  Torschützen Paul Kolec (20./22./51.) hatte der FC Viktoria Köln im Duell mit dem SV Babelsberg 03 zwar den überragenden Spieler in seinen Reihen – für ein Weiterkommen in die zweite Runde reichte es jedoch nicht. Am Ende unterlagen die Höhenberger in Potsdam vor spärlicher Kulisse mit 3:5 (2:3) und verabschiedeten sich somit aus dem prestigeträchtigen Wettbewerb. Kimi Majunkes (41.) Eigentor unmittelbar vor dem Pausenpfiff fügte sich treffend in das verkorkste Spiel der Kölner.

„Wir waren ohne Zugriff und haben die Box leider schlecht verteidigt und in der Entstehung der Gegentore einige individuelle Fehler gemacht. Natürlich sind wir enttäuscht, aber die Jungs haben alles versucht. Es war einfach nicht unser Tag“, meinte Viktorias Coach Pietro Schiavo.