Die Entscheidung über die Nordische Ski-WM 2031 wurde überraschend vertagt. Oberstdorf muss weiter auf den Zuschlag hoffen.
Dämpfer für OberstdorfVergabe der Ski-WM 2031 überraschend vertagt

Oberstdorf muss sich mit einer Entscheidung über seine Kandidatur für die Ski-WM 2031 noch gedulden. (Archivbild)
Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Der internationale Skiverband Fis hat die Entscheidung über den Austragungsort für die Nordische Ski-WM 2031 unerwartet auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Während des Kongresses in Belgrad war eine Wahl zwischen dem deutschen Bewerber Oberstdorf und dem slowenischen Konkurrenten Planica erwartet worden.
Die Bekanntgabe der Verschiebung löste im Saal Buhrufe und Pfiffe aus. Einem Verbandssprecher zufolge konnte sich anscheinend keiner der Bewerber eine erforderliche Mehrheit sichern.
Hoffnung auf vierte WM nach „Geister-Titelkämpfen“
Der DSV (Deutscher Skiverband) sowie der bayerische Wintersportort hatten darauf gehofft, den Zuschlag für die vierte Ausrichtung einer Weltmeisterschaft im Jahr 2031 zu bekommen. Die letzten Titelkämpfe fanden dort 2021 statt und wurden aufgrund der Corona-Pandemie als „Geister-WM“ ohne Publikum veranstaltet. (dpa/red)
Ursprünglich hatte der DSV eine Kandidatur für das Jahr 2033 ins Auge gefasst. Da sich jedoch die österreichischen Standorte Ramsau und Bischofshofen aus dem Bewerbungsverfahren für 2031 zurückzogen, änderte der Verband seine Strategie – was sich zunächst nicht auszahlte.
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.