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Dank SpendeInfopoint zur Fluthilfe in Swisttal bleibt Anlaufstelle für Betroffene

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die AWO Swisttal unterstützt den Infopoint in Odendorf 

Foto v.l.n.r.: Kai Imsande, Maria Gleißner, Dr. Arletta Kösling, Gisela Hein

Die AWO Swisttal unterstützt den Infopoint in Odendorf. v.l.n.r.: Kai Imsande, Maria Gleißner, Dr. Arletta Kösling, Gisela Hein

Fünf Jahre nach der Flut brauchen viele Menschen weiter Hilfe. Eine AWO-Spende sichert die Arbeit des Infopoints.

Swisttal Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe gibt es immer noch Betroffene in Swisttal und Umgebung, die jetzt erst die Wiederaufbauhilfe des Landes NRW in Anspruch nehmen. In der Vergangenheit half der Infopoint in Trägerschaft des Bürgervereins Odendorf (BüVO) zahlreichen Hilfesuchenden, die Anträge zu stellen. Die Möglichkeit, diese zu stellen, läuft jedoch am 30. Juni 2026 aus.

Doch aus Sicht des BüVO soll die Betreuung Betroffener nicht abrupt enden, „denn notwendige Unterstützung endet nicht mit der Antragstellung“. Kai Imsande, der Leiter des Infopoints, ist deshalb erleichtert, dass die Arbeit zunächst weiterlaufen kann – dank einer Spende der AWO Swisttal, die den BüVo und die Anlaufstelle in Odendorf mit 25.000 Euro unterstützt.

Auch fünf Jahre nach der Flut erreichen den Infopoint noch zahlreiche Anfragen

Imsande erläutert die Notwendigkeit der Fortsetzung: „Nach wie vor erreichen uns täglich Anfragen und Bitten um Begleitung, nicht nur bei Neuanträgen, sondern obendrein um bestehende Baustellen abzuwickeln. Auch fünf Jahre nach den Flutereignissen brauchen Menschen weiterhin Begleitung bei Behördengängen, Anträgen, Sanierungen und vielem mehr.“

Außerdem suchten immer noch viele ein Gespräch, um die Flutfolgen auch seelisch zu verarbeiten. „Weltbester Infopoint“ steht in großen Lettern im Fenster. Etwas neutraler formuliert es die AWO-Vorsitzende Gisela Hein: „Der Infopoint ist die richtige Anlaufstelle, die auf die Bedürfnisse der Hilfesuchenden angemessen eingeht.“

Der Infopoint ist die richtige Anlaufstelle, die auf die Bedürfnisse der Hilfesuchenden angemessen eingeht.
Gisela Hein, AWO-Vorsitzende

Die AWO Swisttal hatte unmittelbar nach der Flut ein Spendenkonto eingerichtet und mit den großzügigen Spenden unkompliziert Einzelfallhilfe geleistet. Darüber hinaus wurde im letzten Jahr die Trägerschaft für Lillis Stübchen in Odendorf übernommen, ebenfalls ein Projekt, das nach der Katastrophe ins Leben gerufen wurde und in dem es Second Hand-Mode und immer ein offenes Ohr für Gespräche gibt.

„Wir sind überaus dankbar, dass die AWO uns weiterhin finanziell beisteht, damit wir diese wichtige Arbeit fortsetzen können,“ so die Vorsitzende des BüVO, Arletta Kösling. Sie weist nochmals darauf hin, dass Neuanträge bis Ende Juni 2026 gestellt werden müssen. Der Infopoint wird seine Hilfe mindestens bis zum Jahresende anbieten.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02255/ 9219084 oder per E-Mail an Kai.Imsande@buergervereinodendorf.de.