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Ehemalige PaulusschuleLand fördert Haus der Vielfalt in Bergheim mit 24,2 Millionen Euro

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Das Foto zeigt eine Frau, die in ein Mikrofon spricht.

Ina Scharrenbach übergab einen Förderbescheid über einen Betrag von 24,2 Millionen Euro für das künftige Haus der Vielfalt in Bergheim-Niederaußem.

Insgesamt kostet die Umsetzung des Projekts in der ehemaligen Paulusschule in Niederaußem rund 25,9 Millionen Euro.

Barrierefrei und multifunktional soll das neue Haus der Vielfalt werden, das der Stadtverwaltung Bergheim zufolge voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2029 fertig gestellt wird. Nun überreichte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein Westfalen, einen Förderbescheid für das Projekt in Höhe von 24,2 Millionen Euro an den Bergheimer Bürgermeister Volker Mießeler.

Bergheim: Ehemalige Paulusschule wird zum Treffpunkt

„Hier wird Zukunft gebaut: Mit dem ‚Haus der Vielfalt‘ entsteht in Bergheim ein Ort, an dem Gemeinschaft wächst und Bildung, Kultur und Integration im Mittelpunkt stehen. Aus dem ungenutzten Gelände der Paulusschule wird jetzt ein neuer Treffpunkt, der Menschen verbindet und das Zusammenleben in der Stadt Bergheim stärkt“, sagte sie.

Selbstredend freute sich auch Bürgermeister Mießeler über die beachtliche Summe: „Im künftigen Haus der Vielfalt kommen Menschen zusammen, lernen voneinander und können sich gegenseitig unterstützen. Mein ganz herzlicher Dank gilt dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, hier insbesondere Ministerin Ina Scharrenbach, für die große Unterstützung dieses wichtigen Projektes.“

Bildungs-, Bewegungs-, Medien- und Kulturangebote

Insgesamt kostet die Umsetzung des Projekts in der ehemaligen Paulusschule in Niederaußem rund 25,9 Millionen Euro. Laut Stadtverwaltung beträgt die Förderung in der Planungsphase 90 Prozent und in der Ausführungsphase 95 Prozent. Bereits in der Planungsphase habe der Bund das Projekt zudem im Rahmen des Stark-Programms unterstützt.

Das neue Haus der Vielfalt soll ein Zentrum für Begegnung, Bildung, Kultur und Integration für alle Generationen, aber vor allem für Kinder und Jugendliche werden. Vorgesehen sind unter anderem offene Treffangebote sowie Bildungs-, Bewegungs-, Medien- und Kulturangebote. Ergänzend sind Unterstützungsangebote rund um Schule und Berufsorientierung sowie Maßnahmen zur Stärkung von Teilhabe und Integration geplant.

Bürgermeister Mießeler betonte in seiner Ansprache vor Ort, das Stadtentwicklung und Strukturwandel nicht nur bedeuteten, Arbeitsplätze und Wohnraum zu schaffen, sondern eben auch solche Ort wie das künftige Haus der Vielfalt als Orte der Begegnung.

Das Bestandsgebäude der ehemaligen Paulusschule bleibt der Stadtverwaltung zufolge erhalten und wird umfassend saniert und umgebaut. Geplant ist demnach ein barrierefreies Gebäude mit flexibel nutzbaren Räumen, das unterschiedliche Angebote unter einem Dach zusammenführt. Auch das örtliche Jugendzentrum werde seinen Platz in dem Gebäude finden. Die Bauarbeiten sollen noch in 2026 starten.