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Arbeiten im PlanOdysseum kaum noch erkennbar – Wandel zur Schule schreitet voran

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Der Blick auf die Baustelle in Kalk zeigt, dass vom einstigen Wissenschaftsmuseum augenscheinlich nur noch die Betonwände im Untergeschoss übrig sind.

Das Odysseum wird zur Gesamtschule umgebaut: „Wesentliche Bestandteile“ bleiben laut Stadt erhalten, „dies ist jedoch von außen nicht sichtbar, sodass der Eindruck eines fast vollständigen Abrisses entsteht“, teilt eine Sprecherin mit.

Für Passanten sieht die Umwandlung des Odysseums zur Schule mehr nach Abriss als nach Umbau aus. Was auf der Baustelle tatsächlich aktuell passiert.

Von dem Odysseum in Kalk ist aus seiner Zeit als Wissenschaftsmuseum kaum noch etwas zu erkennen. Der Generalunternehmer Goldbeck baut es für die Investoren Hemsö und ARE für 160 Millionen Euro zu einer Gesamtschule um, die die Stadt Köln anschließend für rund 8,7 Millionen Euro jährlich mieten wird. Für Verwunderung bei Passanten in der Corintostraße hatte allerdings gesorgt, dass trotz des geplanten Umbaus im Bestand nicht mehr viel von dem Gebäude zu stehen scheint.

Die Stadt Köln teilt auf Anfrage mit, dass laut Generalunternehmen 50 Prozent der Bausubstanz erhalten bleiben. Vor allem das Untergeschoss – nur ist gerade das über den Bauzaun hinweg schlecht zu sehen. Eine Sprecherin der Stadt erklärt: „Dadurch, dass das Odysseum als Gebäude in seiner vorherigen Nutzung für Ausstellungen relativ ‚hohl‘ war, wirkt der Abriss deutlich weitgehender, als er tatsächlich ist.“ Eine Schule brauche eine andere Funktionalität, Statik und Gebäudetechnik, was Anpassungen „in größerem Umfang“ erforderlich mache.

„Es ist daher schneller und kostengünstiger, Teile des Gebäudes zurückzubauen. So kann der ambitionierte Zeit- und Kostenplan gehalten werden.“ Der Rückbau in diesem Umfang war also von vornherein geplant. Damit ist das Ziel nach wie vor, dass zum Schuljahr 2028/29 die ersten der langfristig rund 1000 Schüler dort anfangen zu lernen. (juh)