„11. im 11.“Beliebte Kölner Karnevalsparty ist zurück – mit einer Neuerung

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11 im 11 PK Lanxess-Arena

Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner (1. Reihe, 2.v.l.) mit dem Line-Up des „11. im 11.“

Köln – „Nach dem janzen Driss“, sagt Moderator Ken Reise, „ist endlich wieder Zeit für Frohsinn.“ Und den soll es beim Start in die Karnevalssession geben: Die beliebte Karnevalsparty „11. im 11. – Immer wieder kölsche Lieder“ findet nach zwei schwierigen Jahren am 12. November wieder in der Kölner Lanxess-Arena statt – bisher ohne Auflagen und mit einer wichtigen Neuerung.

Erstmals wird es eine Center Stage geben, also eine Bühne, die nicht am Rand, sondern in der Mitte des Innenraumes steht. Moderator Reise beschreibt die Center Stage als Christbaum, unter dem die Geschenke liegen. Die Geschenke sind in diesem Fall die neuen Lieder der kommenden Session. Arena-Chef Stefan Löcher blickt optimistisch auf die Party.

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„Stimmung pur ist garantiert.“ Das Line-Up umfasst sämtliche Größen der kölschen Musik: Brings, Bläck Fööös, Höhner, Kasalla, Klüngelköpp und mehr stehen auf dem Plan. Beginn ist um 19 Uhr. In Richtung der Bands sagt Löcher: „Das Ende ist offen. Ihr könnt solange spielen wie ihr wollt.“ Den Umbau zum Hockeyspiel am nächsten Tag „kriegen wir schon hin“, so Löcher.

11. im 11. in Köln: Top-Bands zu „sozialen Ticketpreisen“

Veranstalter Eberhard Bauer-Hofner, der überraschend seinen Rückzug bekannt gab, meint: „Wir haben jetzt zwei Jahre lang genug gelitten.“ Der „11. im 11.“  müsse eine „Mega-Veranstaltung“ werden. Besonderen Wert legt er auch auf soziale Ticketpreise (ab circa 50 Euro) trotz steigender Kosten. Auch die Selbstverpflegung bleibt erhalten. Noch günstiger können die Eintrittspreise nicht werden: „Die sind schon knapp kalkuliert“, sagt Arena-Chef und Mit-Veranstalter Löcher im Hinblick auf das umfangreiche Programm. 

Der Vorverkauf laufe gut, sagt Löcher, wenn auch etwas langsamer als gewohnt. Er geht davon aus, dass viele Menschen erst spät Tickets kaufen. Durch die Center Stage habe man zudem von überall einen guten Blick auf die Bands. 

Zweite Party für junge Jecken

Zusätzlich wird es in diesem Jahr ein weiteres Event geben: „Die Jecke 11“ soll einen Tag zuvor, am 11. November, ab 10.30 Uhr das etwas jüngere Publikum in die Arena locken. Auch hier gibt es eine Center Stage, auf der unter anderem Cat Ballou, Kasalla, Miljö, Brings, Mo-Torres und Querbeat spielen werden. Allerdings ist hier keine Selbstverpflegung erlaubt. Tickets sind ab circa 30 Euro erhältlich. 

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