Neueröffnung in Köln-Sülz„Caruso Focaccia Bar“ bietet italienisches Streetfood wie in Rom

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Emanuele Barbaro und Marcello Caruso stehen im Laden an der Theke

In Köln-Sülz eröffnet die Caruso Focaccia Bar, im Bild sind die Inhaber Im Bild Emanuele Barbaro (l.) und Marcello Caruso zu sehen.

Seit 2013 gibt es die bereits die „Caruso Pastabar“, zunächst am Salierring, mittlerweile im Agnesviertel. Jetzt kommt ein neues Lokal hinzu.

Vom unterschriebenen Mietvertrag bis hin zur Eröffnung sind etwas mehr als drei Monate vergangen: Die neue „Caruso Focaccia Bar“ öffnet am heutigen Montag (22. April) ihre Türen an der Zülpicher Straße in Sülz. Eine neue Erfahrung sei das Projekt in vielerlei Hinsicht, verrät Chef Marcello Caruso dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Wir sind sehr aufgeregt, weil wir alles mit Herz gemacht haben. Wir haben den Laden, der vorher ein Café war, komplett renoviert, alles weg und dann wieder neu gemacht. Wir machen auf und schauen mal, was passiert.“ Denn auch im Veedel Sülz kennen sich die Betreiber der „Caruso Pastabar“, Marcello Caruso und Emanuele Barbaro, noch nicht gut aus. Ihre „Pastabar“ ist seit 2022 im Agnesviertel beheimatet. 2013 war das Ehepaar Anna Siena und Marcello Caruso am Salierring gestartet.

„Caruso Focaccia Bar“ in Köln: Streetfood wie in Rom

Neben neuem Veedel und neuer Einrichtung ist vor allem das gastronomische Konzept ein völlig anderes als in der „Pastabar“, die wie der Name bereits andeutet, kreative Pastagerichte serviert. In der „Focaccia Bar“ soll sich alles um italienisches Streetfood drehen, frei nach dem römischen Vorbild. Caruso und Barbaro haben ein solches Konzept, das vor allem auf die Focaccia setzt, bisher in Köln vermisst. Focaccia ist ein fladenbrotartiges Teiggericht, das man belegen kann oder ganz simpel mit Olivenöl, Kräuter und Salz als Beilage essen kann.

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Emanuele Barbaro, Anna Siena, Marcello Caruso in ihrem Restaurant im Agnesviertel (Archivfoto)

Emanuele Barbaro (l.), Anna Siena, Marcello Caruso in ihrem Restaurant im Agnesviertel (Archivfoto)

„Wir bieten römische Pizza an, also viereckig und pro Stück, Focaccia mit verschiedenen Belägen sowie gefüllte Focaccia. Es wird auch andere kleine Snacks geben wie Arancini sowie Desserts“, erklärt Caruso. Arancini sind frittierte, gefüllte Reisbälle. Die Pizza gibt es wahlweise als Margherita, mit Salsiccia und Kartoffeln, mit Trüffeln und Pilzen und mit Thunfisch, Zwiebel und schwarzen Oliven. Sie kostet zwischen 4,50 Euro und 5 Euro pro Stück. Auch eine vegane Variante gibt es, genauso wie bei der Focaccia. Die gefüllte Variante ist mit Kartoffel und Oktopus (12 Euro) zu haben sowie mit gegrillten Zucchini, Babyspinat und Pesto Calabrese, das unter anderem mit Paprika zubereitet wird.

Zur Verstärkung in der Küche ist die Mutter von Barbaro ins Team gestoßen. „Die Mama von Emanuele, Maria, hat bereits in Italien Focaccia zubereitet und in der Gastronomie gearbeitet“, so Caruso. Man benötige  sicherlich noch weiteres Personal, aber man habe noch keine Erfahrungswerte, wie arbeitsintensiv das neue Projekt wird.

Wie die Chefs sich künftig auf die Läden verteilen werden? „Einer von uns ist zu den wichtigsten Zeiten immer jeweils in der Pastabar oder in der Focaccia Bar.“ Während die „Pastabar“ ein klassischer Abend- und Restaurantbetrieb ist, setzt die „Focaccia Bar“ auf den Tag. Von 11 bis 20 Uhr soll es für die Gäste ein Mittagstisch sein – auch to go ist möglich –sowie für die Aperitivo-Zeit ab 17 Uhr eine Anlaufstelle werden. „Wir bieten Prosecco, Franciacorta, Weine, fünf italienische Biersorten, davon drei Craft-Biere aus Neapel“, so Caruso. Innen hat das Lokal 26 Plätze, auf der Terrasse kommen 30 weitere hinzu.

Caruso Focaccia Bar, Zülpicher Straße 275, öffnet täglich zwischen 11 und 20 Uhr, Sonntag ist Ruhetag.

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