Kardinal Rainer Maria Woelki ist in Jerusalem für seinen Einsatz für Menschen im Nahen Osten geehrt worden.
Mitten in der KriseWoelki erhält in Jerusalem höchste Auszeichnung des Ritterordens

Kardinal Rainer Maria Woelki wurde in Jerusalem ausgezeichnet (Archivfoto).
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Kardinal Rainer Maria Woelki ist am Dienstag in Jerusalem mit der „Palme von Jerusalem in Gold“ ausgezeichnet worden. Wie das Erzbistum Köln am Mittwoch (26. August) mitteilte, überreichte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dem Kölner Erzbischof das höchste Ehrenzeichen des Ordens der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem für Geistliche.
In seiner Ansprache dankte Pizzaballa dem Erzbischof und seinen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Menschen im Nahen Osten, insbesondere der dort lebenden Christen. „Ich glaube manchmal, die deutschen Helfer kennen die Gegebenheiten vor Ort besser als ich. Das zeugt von einem großen Interesse für das Leben hier“, sagte der Patriarch.
Woelki unterstreicht Einsatz: „Tun, was wir können“
Woelki unterstrich in seiner Dankesrede, dass sich das Erzbistum Köln, und er selbst in seiner Rolle als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande, auch weiterhin für Christen, Verfolgte und Bedürftige im Nahen Osten einsetzen werden: „Unsere Herzen sind mit der Kirche von Jerusalem. Und die Christen hier sind nicht vergessen, vor allem in Palästina. Wir werden weiterhelfen, beten und tun, was wir können.“
Neben dem Kölner Erzbischof wurde auch der Leiter des Bereichs Weltkirche und Dialog des Erzbistums Köln, Nadim Ammann, für sein Engagement in der Region mit dem Verdienstkreuz mit goldenem Stern geehrt.
Woelki ist aktuell auf einwöchiger Solidaritätsreise im Nahen Osten. Als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande will er sich ein eigenes Bild von der Lage in der krisengeschüttelten Region verschaffen und den Menschen dort zeigen, dass sie nicht vergessen sind. (KNA)
