Herzogin Meghan hat bei einem Termin in einer Hilfsorganisation im englischen Nottingham eine Freiwillige getroffen, die vom prominenten Besuch offenbar wenig beeindruckt war. In sozialen Netzwerken wird über ein Video dieser Begegnung diskutiert. Es zeigt eine gewöhnliche Tätigkeit: Eine Tüte wird mit gespendeten Lebensmitteln befüllt.
Nach einem Bericht der britischen Zeitung „Daily Mail“ waren Herzogin Meghan (45) und Prinz Harry (42) bei Himmah zu Gast. Die Organisation setzt sich gegen Armut und Ernährungsunsicherheit ein. Eine blonde Helferin führte der Herzogin dort vor, wie die Spendentüte gepackt werden sollte. Vor den beiden stand eine Kiste mit gebackenen Bohnen.
Zu Beginn sagte die Freiwillige, die Aufgabe sei „nicht sehr schwierig“. Herzogin Meghan wollte daraufhin wissen, ob sie an eine andere Station wechseln solle. Die Frau verneinte mit einem Kopfschütteln. Sie bat die Herzogin vielmehr, die Tüte in die Hand zu nehmen und mit ihr mitzukommen.
Freiwillige zeigt Herzogin Meghan, wie Lebensmittelspenden gepackt werden
Danach wurde die Szene auf der Plattform X unterschiedlich bewertet. Manche Nutzerinnen und Nutzer fanden die Nachfragen von Herzogin Meghan überflüssig. Sie unterstellten ihr, vor den Kameras einen besonders eifrigen Eindruck machen zu wollen.
Der kurze Videoausschnitt gibt allerdings keinen Aufschluss darüber, ob Herzogin Meghan wirklich unsicher war oder sich lediglich nach der Organisation der Abläufe erkundigte.
Ebenso wenig ist nachgewiesen, dass die Helferin absichtlich unfreundlich auftrat. Ihre kurze Anweisung kann genauso gut ein pragmatischer Umgang mit einer Routineaufgabe gewesen sein.
Bewegendes Wiedersehen mit Grenfell-Helferinnen
Während ihres Besuchs begegneten Prinz Harry und Herzogin Meghan zudem vier Frauen wieder. Diese hatten nach dem verheerenden Feuer im Londoner Grenfell Tower im Jahr 2017 Familien in Trauer mit Mahlzeiten versorgt. 72 Menschen starben bei dem Brand. Nach Angaben der „Daily Mail“ war das Wiedersehen emotional, es gab Umarmungen und Küsse.
Weiter berichtete die Zeitung über Beth Herlihy, die früher für das Königshaus tätig war und das Paar in Nottingham begleitete. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Clara Loughran betreibt Herlihy inzwischen eine Beratungsfirma, die prominente Persönlichkeiten und Organisationen berät. Einem Steuerbericht der Stiftung Archewell Philanthropies zufolge bekamen die beiden zuletzt 155.000 US-Dollar für strategische Beratungsleistungen. (red)

