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Royal in NRWKönigin Silvia zeigt sich bei Termin in Düsseldorf tief gerührt

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Königin Silvia von Schweden verlässt nach der Eröffnung das Luisen-Gymnasium. Das Luisen-Gymnasium in Düsseldorf, das die Königin in ihrer Schulzeit besuchte, befindet sich jetzt in einem Neubau an einem anderen Standort.

Königin Silvia von Schweden verlässt nach der Eröffnung das Luisen-Gymnasium. Das Luisen-Gymnasium in Düsseldorf, das die Königin in ihrer Schulzeit besuchte, befindet sich jetzt in einem Neubau an einem anderen Standort.

Königin Silvia kehrt nach NRW zurück. In Düsseldorf weiht die gebürtige Deutsche den Neubau ihrer alten Schule ein.

Wie der WDR berichtet, hat Königin Silvia von Schweden am Freitag ihre ehemalige Schule in Düsseldorf besucht. Die gebürtige Deutsche legte dort 1963 ihr Abitur ab und kehrte nun in die Landeshauptstadt zurück, um den Neubau des Luisen-Gymnasiums feierlich einzuweihen.

Königin Silvia von Schweden schneidet bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums ein Band durch mit Gabriele Patten (l), Schulleiterin, Dorothee Feller (2.v.l., CDU), Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Stephan Keller, Oberbürgermeister von Düsseldorf.

Königin Silvia von Schweden schneidet bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums ein Band durch mit Gabriele Patten (l), Schulleiterin, Dorothee Feller (2.v.l., CDU), Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Stephan Keller, Oberbürgermeister von Düsseldorf.

Trotz regnerischen Wetters wurde sie vor dem Schulgebäude von Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU), Schulministerin Dorothee Feller (CDU) sowie zahlreichen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften begrüßt. Im Beisein der prominenten Gäste wurde das Band in den Düsseldorfer Stadtfarben durchtrennt, ehe der Festakt in der voll besetzten Aula mit einem Auftritt des Schulchors fortgesetzt wurde.

Emotionale Rückkehr und lobende Worte für Bildung

Die Freude über den royalen Besuch war sowohl bei den Schülern als auch bei Schulleiterin Gabriele Patten groß. Königin Silvia zeigte sich in ihrer Ansprache tief gerührt von der Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte und betonte, wie besonders es sei, die einstige Schule in einem komplett neuen Gebäude wiederzusehen.

Königin Silvia schaut sich bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums mit Schülern Florinda und Fredrik einen Biologieraum an.

Königin Silvia schaut sich bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums mit Schülern Florinda und Fredrik einen Biologieraum an.

Dabei hob die Königin die fundamentale Bedeutung von Bildung hervor: Schule müsse ein Ort sein, an dem junge Menschen nicht nur Wissen und Werte vermittelt bekommen, sondern sich vor allem gesehen und ernst genommen fühlen. Oberbürgermeister Keller dankte der schwedischen Königin in seiner Rede für die anhaltende Verbundenheit zu der nordrhein-westfälischen Metropole und würdigte den Glanz, den der Besuch der Veranstaltung verlieh.

Einsatz für den Kinderschutz und Preisverleihung

Königin Silvia von Schweden spricht bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums.

Königin Silvia von Schweden spricht bei der Eröffnung des Luisen-Gymnasiums.

Der Aufenthalt in Düsseldorf ist für die Mutter von Kronprinzessin Victoria mit einem weiteren bedeutenden Termin verbunden. Im Laufe des Tages wird sie mit dem „Preis für Kindeswohl 2026“ ausgezeichnet. Der Preis, den die Stiftung Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und der Heimatverein Düsseldorfer Jonges vergeben, würdigt ihren jahrzehntelangen weltweiten Einsatz für Kinderrechte und den Schutz vor Gewalt und Ausbeutung.

Königin Silvia von Schweden beim Termin in Düsseldorf.

Königin Silvia von Schweden beim Termin in Düsseldorf.

Die Laudatio auf die Königin hält NRW-Innenminister Herbert Reul. Der Einsatz der schwedischen Royals zeigt sich in Düsseldorf unter anderem im dortigen Childhood-Haus, das in Kooperation mit dem Universitätsklinikum betrieben wird und betroffene Kinder durch ein interdisziplinäres Team aus Medizin, Polizei und Jugendhilfe unterstützt.

Für Königin Silvia schließt sich in Düsseldorf somit der Kreis aus persönlicher Schulgeschichte und ihrem unermüdlichen Engagement für das Kindeswohl.