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Trauerfeier für König HaraldWo ist Königin Mette-Marit?

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Königin Sonja und Königin Mette-Marit von Norwegen treffen zur Trauerfeier für den verstorbenen König Harald V. vor der Kathedrale in Oslo ein.

Königin Sonja und Königin Mette-Marit von Norwegen treffen zur Trauerfeier für den verstorbenen König Harald V. vor der Kathedrale in Oslo ein.

Bis zuletzt blieb ihre Teilnahme ungewiss: Während der Trauerfeier für König Harald richtet sich auch der Blick auf Mette-Marit.

Die Ungewissheit um Königin Mette-Marit hat ein Ende: Trotz der Sorgen nach ihrem Fehlen bei der Dom-Besichtigung am Vortag nimmt sie am Staatsbegräbnis für König Harald teil. Um ihre Kräfte nach den jüngsten gesundheitlichen Strapazen zu schonen, sieht das Protokoll des Hofes eine spürbare Entlastung für die Königin vor.

Während König Haakon und die Kinder den Trauerzug zu Fuß hinter der Lafette anführten, folgte Mette-Marit mit einem großen schwarzen Hut der Prozession gemeinsam mit Königin Sonja geschützt in der königlichen Limousine.

Mette-Marit von Norwegen kämpft mit den Tränen

In der Live-Übertragung der ARD fingen die Kameras die Königin zunächst nur für einen flüchtigen Augenblick im Fond des Wagens ein: Mit versteinerter, ernster Miene blickte sie ins Leere – ein Bild, das die Anspannung und die tiefe Trauer dieses Tages widerspiegelte.

König Haakon VIII., Königin Mette-Marit und Königin Sonja von Norwegen treffen zur Trauerfeier für König Harald V. in der Kathedrale von Oslo ein.

König Haakon VIII., Königin Mette-Marit und Königin Sonja von Norwegen treffen zur Trauerfeier für König Harald V. in der Kathedrale von Oslo ein.

Erst beim Trauergottesdienst im Osloer Dom nahm sie schließlich wieder an der Seite ihres Mannes Platz. Während der Zeremonie zeigte sich Mette-Marit sichtlich ergriffen: Immer wieder kämpfte die Königin mit den Tränen – insbesondere bei der bewegenden Rede von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, der an das Lebenswerk und die Menschlichkeit von König Harald erinnerte.

Kronprinzessin Mette-Marit hatte Termin am Vortag abgesagt

Am Vortag des Staatsbegräbnisses hatte die Abwesenheit von Mette-Marit für erhebliche Unruhe gesorgt. Als König Haakon gemeinsam mit Königin Sonja, Kronprinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus am Dienstagnachmittag die Osloer Domkirche für eine letzte, rund 30-minütige Begehung aufsuchte, fehlte die Königin an der Seite ihrer Familie.

Mette-Marit (M) kämpfte immer wieder mit den Tränen.

Mette-Marit (M) kämpfte immer wieder mit den Tränen.

Da der Hof zunächst keine Gründe für ihr Fernbleiben nannte, kamen rasch Spekulationen auf, ob sie nach ihren jüngsten gesundheitlichen Strapazen überhaupt an den kräfteraubenden Feierlichkeiten am Mittwoch teilnehmen könne.

Parallel dazu liefen in Oslo die Vorbereitungen auf Hochtouren: Erste internationale Gäste wie das serbische Kronprinzenpaar trafen ein, und die dänische königliche Jacht Dannebrog ging als schwimmende Residenz für König Frederik und Königin Mary im Oslofjord vor Anker.

Oslo steht wegen der Trauerfeier unter enormen Sicherheitsvorkehrungen. Rund 3.000 Polizistinnen und Polizisten sind im Einsatz, große Teile der Innenstadt werden abgesperrt und der Verkehr wird umfangreich eingeschränkt. Für den Zugang zu den Sicherheitszonen sind Kontrollen vorgesehen, Regenschirme sind dort verboten. Polizei, Inlandsgeheimdienst PST und Streitkräfte arbeiten gemeinsam an der Absicherung der Trauerfeier und der zahlreichen internationalen Staatsgäste.