Deutschland plant mit Hensoldt und Telekom ein neues KI-System zur Drohnenabwehr, um kritische Infrastruktur zu schützen.
Schutzschild für DeutschlandBund plant mit Telekom und Hensoldt ein Netz gegen Drohnen

DFS-Chef Arndt Schoenemann verspricht sich viel von der Zusammenarbeit mit der Telekom und mit Hensoldt.
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Eine Kooperation zwischen der Bundesrepublik, dem Rüstungselektronik-Spezialisten Hensoldt sowie der Deutschen Telekom zielt auf eine verbesserte Drohnenabwehr ab. Nach Mitteilung der Deutschen Flugsicherung (DFS) mit Sitz in Langen (Hessen) ist ein nationales System zur Detektion und Bekämpfung von Drohnen in Planung. Die Zeitung „Welt“ hatte bereits im Vorfeld darüber informiert.
Das Herzstück dieser Initiative bildet eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform. Ihre Aufgabe ist es, Informationen von Mobilfunkmasten mit Verteidigungssystemen an strategischen Orten wie Flughäfen, Energieversorgern und Militärbasen zu verknüpfen. Durch die automatisierte Analyse von Sensordaten wird ein gesamtdeutsches Lagebild zur Drohnenaktivität generiert. Dieses dient als Fundament für die Verteidigung gegen unerwünschte Flugobjekte.
Zentrale Plattform zur Datenintegration
Die Architektur der Plattform ist offen gestaltet, um die Einbindung von Softwarelösungen anderer Anbieter zu ermöglichen. Hierdurch soll die Sicherheit von kritischen Anlagen, was auch für den Airport Köln/Bonn und Energieanlagen in der Rhein-Region von Bedeutung ist, verbessert werden.
DFS-Leiter sieht Gefahr „hybrider Kriegsführung“
Der Chef der DFS, Arndt Schoenemann, wird von der „Welt“ mit der Forderung zitiert, dass zur Sicherung kritischer Infrastrukturen die vorhandenen Kräfte zusammengeführt werden müssen. Die teilweise gezielten Attacken auf Airports seien als „Beginn einer hybriden Kriegsführung“ einzustufen. Eine effektive Gegenwehr scheitert laut Schoenemann momentan an Kompetenzstreitigkeiten zwischen dem Bund und den Ländern. (dpa/red)
Schoenemanns Appell lautet: „Statt eines Flickenteppichs an Einrichtungen und Zuständigkeiten brauchen wir eine zentral geführte Drohnendetektion und -abwehr, bei der alle Informationen zusammenfließen.“ (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.