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Offensive für NachwuchsNRW gibt 12.750 frühzeitige Zusagen für den Staatsdienst

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Fast 13.000 Einstellungszusagen im NRW-Landesdienst möglich

Im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs setzt Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) auf frühzeitige Planungssicherheit für Bewerber. (Archivbild)

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel besetzt NRW schon jetzt Tausende Stellen für das Jahr 2027 im öffentlichen Dienst.

Für das Jahr 2027 hat das Parlament von Nordrhein-Westfalen die vorzeitige Zusage von 12.750 Stellen im öffentlichen Sektor genehmigt. Laut einer Bekanntgabe des NRW-Finanzministers Marcus Optendrenk (CDU) in Düsseldorf werden im genannten Jahr insgesamt über 16.000 Plätze für Ausbildung und Studium im Staatsdienst angeboten. Diese umfassen diverse Sektoren, darunter das Schulwesen, die Polizei, das Justizsystem, die IT-Branche, den Umwelt- und Verbraucherschutz sowie die Steuer- und weitere Verwaltungsressorts.

Die Zustimmung hierfür kam vom Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags, wodurch das Land nun die Befugnis hat, einen Anteil von bis zu 80 Prozent der Stellen vorab zu besetzen. Dies gibt Tausenden von jungen Leuten eine zeitnahe Sicherheit für ihre berufliche Planung, wie Optendrenk hervorhob. Die Regierung des Landes reagiert damit auf den intensiven Wettbewerb um fähige Arbeitskräfte auf dem Stellenmarkt.

Personalbedarf in zentralen öffentlichen Bereichen

„Der Staat muss handlungsfähig bleiben – in den Schulen, bei der Polizei, in der Justiz und in der Steuerverwaltung“, unterstrich Optendrenk. „Dafür brauchen wir motivierte junge Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.“ Nordrhein-Westfalen agiere vorausschauend, um potenziellen Bewerbern eine bewusste Entscheidung für eine Laufbahn im Staatsdienst zu ermöglichen. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels entscheidet Tempo“, ergänzte der Minister.

Die Personalaufstockung ist im Detail für diverse Ressorts vorgesehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Bildungsbereich: Für den Referendariatsdienst von Lehrpersonal sind 9.000 Stellen eingeplant, wovon 7.200 ab sofort verbindlich vergeben werden dürfen. Zukünftige Kommissaranwärter und -anwärterinnen können sich auf 3.000 verfügbare Plätze bewerben, von denen eine Besetzung von 2.400 schon jetzt möglich ist. Im Justizwesen, was Gerichte und den Strafvollzug umfasst, werden über 1.200 Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten geschaffen. Des Weiteren plant die Steuerverwaltung mit 1.400 Stellen für verschiedene Laufbahnen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.