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Personal-Rekord an SchulenTrotzdem bleiben tausende Stellen in NRW unbesetzt

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Fast 5.000 offene Stellen an Schulen - trotz Personalzuwachs

Der Personalbedarf an Schulen ist angesichts zahlreicher gestiegener Anforderungen kaum zu decken. (Archivbild)

Die Landesregierung meldet einen Personalrekord an den Schulen in NRW. Trotzdem bleiben Tausende Stellen unbesetzt.

Mit über 166.000 besetzten Positionen verzeichnet die personelle Besetzung der Schulen in Nordrhein-Westfalen einen Rekordwert, so die Landesregierung. Laut Schulministerin Dorothee Feller (CDU) sind aktuell mehr als 12.600 zusätzliche Arbeitskräfte im Vergleich zum Start der Legislaturperiode vor vier Jahren tätig. Dies stelle die größte Zunahme seit über 40 Jahren dar.

Parallel dazu ist jedoch auch der Bedarf an Personal an den Bildungseinrichtungen in NRW angewachsen: Zum Stichtag 1. Juni 2026 belief sich die landesweite Nachfrage auf ungefähr 173.934 zu besetzende Arbeitsplätze.

Nach wie vor Tausende Jobs vakant

Demzufolge konnten 4.822 permanente Positionen nicht besetzt werden. Die Anzahl der vakanten Arbeitsplätze verringere sich trotz beträchtlicher Neueinstellungen bisher nur schleppend, gestand die Regierung des Landes ein. Als Gründe für den wachsenden Personalbedarf werden vor allem gestiegene Schülerzahlen, erweiterte Förderangebote für Bildungseinrichtungen, die fortgesetzte Erweiterung der Ganztagsbetreuung und die Intensivierung des inklusiven Unterrichts genannt.

Laut den Informationen gab es seit dem Jahr 2022 über 30.000 unbefristete Anstellungen, wovon mehr als 25.000 auf Lehrpersonal entfielen. Die restlichen neu geschaffenen Stellen wurden mit pädagogischem sowie anderem Fachpersonal besetzt, etwa für multiprofessionelle Teams, Assistenzkräfte in der Schulverwaltung und Sozialarbeiter.

Wüst hebt Bemühungen der Regierung hervor

Das Ministerium hob hervor, dass damit gezielt eine umfassende Strategie verfolgt werde, um die personelle Situation der Schulen zu verbessern und das Lehrpersonal im täglichen Betrieb zu unterstützen. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte, dass vonseiten der Landesregierung viel unternommen wurde, um die Attraktivität des Lehrerberufs zu steigern. Er führte als Beispiele die Anhebung des Anfangsgehalts auf A 13 für Lehrpersonal an Grundschulen sowie in der Sekundarstufe I an und verwies auf das „Handlungskonzept Unterrichtsversorgung“, das 34 Maßnahmen beinhaltet.

„Auch in diesem Jahr stellen wir mit insgesamt 43,4 Milliarden Euro wieder Rekordmittel für den Bereich Bildung zur Verfügung“, äußerte Wüst. Die aktuellen Daten zur Personalbesetzung würden belegen, „dass Politik einen Unterschied machen kann“. Feller bekräftigte, dass die Landesregierung diesen Kurs beibehalten werde. „Wir setzen alles daran, mehr Personal für die Schulen zu gewinnen.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.