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Deutsche schlafen schlechterRKI-Studie: Mehr als ein Drittel hat Schlafprobleme

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Abendliche Bildschirmzeit stört den Schlaf.

Kann das Einschlafen erschweren: übermäßige Smartphone-Nutzung im Bett.

Immer mehr Menschen in Deutschland schlafen schlecht. Eine neue RKI-Studie zeigt, woran das liegen könnte.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass über ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland wiederkehrend von Schlafschwierigkeiten betroffen ist. Gemäß einer Umfrage des Robert Koch-Instituts (RKI) aus dem Jahr 2024 meldeten circa 19 Prozent Schwierigkeiten beim Durchschlafen. Probleme mit dem Einschlafen nannten knapp vier Prozent der Befragten, und fast 13 Prozent gaben an, unter beiden Phänomenen zu leiden. Die Datengrundlage bildete eine Befragung von mehr als 14.000 weiblichen und über 12.000 männlichen Teilnehmern.

Eine Verschlechterung der Schlafqualität im Vergleich zur Situation vor rund 15 Jahren wird durch die im „Journal of Health Monitoring“ publizierten Resultate belegt. Während zwischen 2008 und 2011 etwa 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Schlafschwierigkeiten angaben, stieg dieser Wert im Jahr 2024 auf über 35 Prozent an. Diese Entwicklung auf Bundesebene hat demzufolge auch Auswirkungen auf die Einwohner von Köln und dem Umland.

Smartphone-Nutzung und Krisen als denkbare Gründe

Für diesen Trend führen die Verfasser des Beitrags mehrere mögliche Erklärungen an. Einerseits wird die zunehmende Verwendung von Smartphones als Faktor diskutiert. Andererseits werden auch die Belastungen durch unterschiedliche gesellschaftliche Krisen – darunter die Auswirkungen der Pandemie, der Klimawandel sowie bewaffnete Auseinandersetzungen – als potenzielle Ursachen erwogen.

Die Umfrage aus 2024 zeigt, dass Frauen öfter als Männer unter Schlafschwierigkeiten leiden. Fachleute des RKI begründen dies zum Teil mit hormonellen Umstellungen, etwa im Verlauf einer Schwangerschaft oder während der Menopause. Ferner besteht bei Frauen eine erhöhte Anfälligkeit für Depressionen und Angststörungen, welche häufig mit Schlafdefiziten verbunden sind.

Das Risiko Insomnie: Krankhafte Schlafstörung

Wenn Schlafschwierigkeiten über eine längere Periode bestehen bleiben und die Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität negativ beeinflussen, könnte eine Insomnie vorliegen. Diese als krankhaft eingestufte Schlafstörung steigert die Wahrscheinlichkeit für psychische Störungen, kardiovaskuläre Erkrankungen und weitere gesundheitliche Nachteile.

Empfehlungen bei dauerhaften Schlafproblemen

Die Fachleute des RKI empfehlen, bei andauernden Schlafschwierigkeiten medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird zu einer sorgfältigen Schlafhygiene geraten. Dies umfasst regelmäßige Schlafenszeiten, den Verzicht auf die Nutzung von Smartphones unmittelbar vor dem Zubettgehen und die Meidung von Alkohol, Koffein oder Nikotin. Die Informationen entstammen der Panel-Studie „Gesundheit in Deutschland“, mittels derer das RKI kontinuierlich gesundheitliche Trends in der Bevölkerung analysiert. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.