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Sieben-Tage-Inzidenz in der Corona-Pandemie erneut gesunken

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Wiesbaden – Die Corona-Inzidenz in Hessen ist am Freitag im Vergleich zum Vortag weiter gesunken. Diese Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche lag bei 1273,5 nach 1310,5 am Donnerstag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Freitag hervorgeht (3.20 Uhr). Innerhalb eines Tages infizierten sich 15 140 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus. 11 weitere Menschen starben an oder mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie gab es damit in Hessen 9059 Todesfälle und 977 684 bestätigte Corona-Infektionen.

Die für die Einschätzung der Pandemie wichtige Hospitalisierungsinzidenz lag am Freitag bei 7,18 pro 100 000 Einwohner. Am Donnerstag betrug der Wert 6,58, wie das hessische Gesundheitsministerium in Wiesbaden mitteilte. Eine Woche zuvor hatte er bei 7,13 gelegen.

Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen am Freitag nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 215 erwachsene Covid-19-Patienten. Von ihnen mussten 97 beatmet werden (Stand 12.05 Uhr).

Mit 1771,7 wies die Stadt Kassel die höchste Sieben-Tage-Inzidenz unter den Kommunen im Bundesland auf, gefolgt vom Odenwaldkreis mit 1759,1 und dem Kreis Kassel mit 1636,7. Den niedrigsten Wert verzeichnete der Main-Taunus-Kreis mit 906,1.

© dpa-infocom, dpa:220218-99-191158/1 (dpa/lhe)