Am 21. Oktober diskutieren die Kölner Kriminologinnen Gina Rosa Wollinger und Nicole Bögelein über Statistiken, Gewalttaten und die Frage, ob wirklich „alles immer schlimmer“ wird.
Talk beim Kölner Stadt-AnzeigerEin Abend über die großen Fragen der Kriminologie

Gina Rosa Wollinger (l.) und Nicole Bögelein
Copyright: Denise Mundt
Kriminalität ist ein ständiger Begleiter. Auch wer sich selbst nichts zuschulden kommen lässt, liest von Verbrechen im näheren Umfeld, von spektakulären Kriminalfällen, Fahndungserfolgen und Prozessen, hört mit Spannung die beliebten „True Crime“-Podcasts – und verfolgt die politischen Diskussionen über Verbrechensbekämpfung, Prävention und den Umgang mit Straftätern.
Die Kölner Kriminologinnen Nicole Bögelein (Universität zu Köln) und Gina Rosa Wollinger (Deutsche Hochschule der Polizei) stellen als Wissenschaftlerinnen die Frage: Wie kriminell ist Deutschland? Wie entwickeln sich Gewalttaten? Wird wirklich „alles immer schlimmer“? Wie gehen Polizei und Gerichte mit Kriminalität um? Zur Sprache kommen auch exemplarische Fälle.
In ihrem Buch „True Criminology“ (Verlag Dietz, 304 Seiten, 20 Euro) und einem gleichnamigen eigenen Podcast liefern Bögelein und Wollinger zusätzlich Fakten und Hintergründe für eine Debatte ohne Mythen.
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, stellen sie ihr Buch vor im Gespräch mit Moderator Joachim Frank, DuMont-Chefkorrespondent, in der Workstage des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Im Anschluss an die moderierte Diskussion ist das Publikum eingeladen, Fragen zu stellen. Tickets kosten 13 Euro (zzgl. VVK) und sind unter diesem Link oder bei Rausgegangen.de direkt erhältlich.
Die Workstage im Neven DuMont Haus, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (Linien 13 und 16 bis Haltestelle Amsterdamer Straße/Gürtel). Kostenlose Parkplätze stehen auf dem Mitarbeiterparkplatz an der Amsterdamer Straße zur Verfügung.