Wer erkennt den Mann auf den Fotos? Die Polizei Köln fahndet nach dem Verdächtigen.
Anschläge auf UmspannwerkePolizei veröffentlicht Fahndungsfotos des mutmaßlichen Saboteurs

Nach diesem Mann sucht die Polizei im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Umspannwerke.
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Die Polizei fahndet weiter mit Hochdruck nach einem Mann, der Sabotageaktionen gegen das deutsche Stromnetz verübt haben soll. Die Polizei veröffentlichte am Samstagabend (5. September) Fahndungsfotos des Verdächtigen.
Fahndungsfotos veröffentlicht – Verdächtiger weiter auf der Flucht
„Im Zusammenhang mit der Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sucht die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen aus Gevelsberg“, erklärte ein Pressesprecher der Polizei. Der Mann ist weiter auf der Flucht.

Wer erkennt den Mann auf dem Foto? Er wird polizeilich gesucht.
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Die Polizei fragt: Wer kennt die auf den Bildern abgebildete Person? Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Person machen? Wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Sabotageakte beitragen können?
Wohnmobil des Verdächtigen im Hambacher Forst gestürmt
Am Freitag (4. September) hatten Spezialeinheiten der Polizei NRW den zu einem Wohnmobil umgebauten Lkw des mutmaßlichen Verfassers des Bekennerschreibens auf einem Parkplatz am Hambacher Forst im Kreis Düren entdeckt und durchsucht.
Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismittel, unter anderem Pyrotechnik, sicher, erklärte ein Pressesprecher der Polizei Köln weiter. Das Fahrzeug wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Kriminalpolizei hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und wertet Bild- und Videomaterial sowie Zeugenaussagen aus. Die Ermittler prüfen zudem Hinweise, die über das Online-Portal bei der Polizei eingegangen sind.
Anschläge auf Umspannwerke in NRW und Brandenburg
Die Vorfälle konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt Sachsen, wobei ein Zusammenhang noch untersucht wird. In allen drei Bundesländern wird noch Braunkohle abgebaut und verstromt.
Am Freitag hatten Beamte in der Wohnung des Tatverdächtigen in Gevelsberg (NRW) Sprengstoff gefunden. Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando am Nachmittag im rund 100 Kilometer entfernten Niederzier in einem Wald einen Lastwagen, der augenscheinlich zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Der Gesuchte wurde aber nicht vorgefunden.
Hintergrund der Fahndung sind zwei Bekennerschreiben, die bei mehreren Medienhäusern eingingen und auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. „Das Wissen, was offenbart wird in diesen Schreiben, das ist eindeutiges Täterwissen“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).