In den Abendstunden des 23. Oktober ist es im Stadtgebiet von Leverkusen zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr gekommen. Auslöser für viele der Vorfälle waren die Ausläufer des Sturmtiefs Luise. Neben den wetterbedingten Alarmierungen mussten die Einsatzkräfte zu weiteren Einsätzen ausrücken.
Wie die Feuerwehr mitteilte, nahm die Zahl der wetterbedingten Einsätze ab etwa 16.30 Uhr zu. Bis gegen 24.00 Uhr bearbeiteten die Feuerwehrleute insgesamt 18 dieser Einsätze.
Vor allem im Bereich Carl-Carstens-Ring, Herbert-Wehner-Straße und Opladener Straße stürzten mehrere Bäume um, weshalb Straßen teilweise voll gesperrt werden mussten.
Straßensperrungen nach umgestürzten Bäumen in Leverkusen
Auch im Bereich Grundermühlen und Ölbach stürzten Bäume um. Der Grundermühlenweg musste auf Höhe der Balkantrasse voll gesperrt werden, sodass eine Durchfahrt derzeit nicht möglich ist. Der Anliegerverkehr zur Grunder Mühle wird über Grunder Wiesen geleitet. Zudem sperrten die Einsatzkräfte in Hitdorf in Verlängerung der Fährstraße am Rhein einen Wirtschaftsweg ab.
Hinzu kamen neun weitere, nicht wetterbedingte Einsätze. Dabei löschte die Feuerwehr zwei Containerbrände und arbeitete allgemeine Hilfeleistungen ab. Außerdem rückten die Kräfte wegen eines ausgelösten Heimrauchmelders sowie wegen des Verdachts auf einen möglichen Kohlenmonoxidaustritt in einem Wohnhaus in Schlebusch aus. Nach einer Erkundung unter Atemschutz und mit Messgeräten schlossen die Einsatzkräfte eine Gefahr vor Ort aus.
Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr im Großeinsatz
An den verschiedenen Einsatzstellen waren sämtliche Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Führungsdienst sowie die Einheiten Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel, Hitdorf, Bergisch-Neukirchen und Opladen der Freiwilligen Feuerwehr tätig. In der Leitstelle wurden zeitweise alle Einsatzleitplätze besetzt, um sämtliche Einsätze zeitnah zu koordinieren und abzuarbeiten. (red)
