Abo

AutobahnbaustelleDer dritte Pylon der Leverkusener Brücke nimmt Form an

Auf der Baustelle zur achtstreifigen Erweiterung der Autobahn 1 sieht man Fortschritte.

Von
Bau des dritten Pylons in der Autobahnbaustelle Leverkusener Brücke und Leverkusen West Bild: Ralf Krieger

Bau des dritten Pylons in der Autobahnbaustelle Leverkusener Brücke und Leverkusen West Bild: Ralf Krieger

Auf der Autobahnbrücke wächst zurzeit der dritte Pylon. Er besteht aus mehreren vorgefertigten Elementen, die von einem Kran aufeinandergesetzt und die auf der Baustelle verschweißt werden. Die Stahlplatten, aus denen die vorgefertigten Teile gebaut worden sind, also die Wandstärke des Stahls der Pylone, beträgt acht Zentimeter. Bei der ersten Brücke dauerte es vom selben Bauzustand bis zur Eröffnung noch etwa 17 Monate. Nachdem jetzt die Fertigstellung auf Sommer 2028 neu festgelegt wurde, wäre für die zweite Brücke ungefähr die gleiche Zeit zu veranschlagen. Auch an anderen Stellen der Autobahnbaustelle geht etwas weiter: Vom Westring aus kommt man derzeit nicht auf die Autobahn. Die Kreuzung Westring/Rheinallee wird nach Plan bis zum 2. November zu einem Turbokreisel umgebaut.

Bau des Turbokreisels Autobahnbaustelle Leverkusener Brücke und Leverkusen West Bild: Ralf Krieger

Bau des Turbokreisels ist fast fertig.

Der Kreisel wird 30 Monate lang als Umleitung gebraucht, solange die letzte alte Brücke des Kreuzes Leverkusen-West abgebrochen und erneuert wird.

Abbruch eines Reststücks des alten Kreuzes Leverkusen West  Bild: Ralf Krieger

Abbruch eines Reststücks des alten Kreuzes Leverkusen West Bild: Ralf Krieger

Ein ziemlich aufwendiger und vermutlich teurer Abbruch

In der Dhünnaue wird ein weiteres Stück des alten Kreuzes West abgebrochen, das mehrere Jahre wie eine Bauruine über der Autobahn hing, weshalb es auch noch stehenbleiben musste. Jetzt ist die Arbeit kompliziert: Das ziemlich hoch auf seinen alten Stelzen stehende Reststück kann man offenbar nicht einfach mit einem Abbruchbagger umlegen, dafür ist in der Umgebung jetzt nicht mehr genug Platz, zu viel Neues ist schon gebaut worden: neue Stelzen für weitere Brückenbauwerke und Hochstraßen.

Das vom alten Kreuz stehen gebliebene Teil wird in der Höhe mit Betonsägen in kleine Teile zerlegt. Dazu musste das Brückenteil aufwendig mit einer Hilfskonstruktion aus Stahlträgern und Stützen unterbaut werden, was nicht billig sein dürfte. Weil die Arbeiter nicht immer herunterklettern wollen, steht oben, von der Autobahn gut sichtbar, ein Dixi-Klo.