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Frühe HilfenAwo Leverkusen konzentriert Arbeit in Opladen – Kurse bleiben am Goetheplatz

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Awo, Berliner Platz

Das Familienseminar der Arbeiterwohlfahrt am Berliner Platz in Opladen

An der Bahnhofstraße waren zwei Verwaltungskräfte der Awo, eine Ansprechpartnerin für Quartiersarbeit und die Dependance des Freiwilligenzentrums Lupe angesiedelt.

Seit Ende Juni ist der Opladener Laden der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Bahnhofstraße geschlossen. Die Awo hatte den Umzug ihrer Mitarbeitenden für die Frühen Hilfen an den Berliner Platz auch auf Instagram angekündigt. „Die Räume an der Bahnhofstraße waren angemietet. Durch den Umzug an unseren Standort Berliner Platz sparen wir der Stadt jährlich etwa 10.000 Euro an Mietkosten, die wir bislang erstattet bekommen haben“, erläuterte Olivia Müller, Vorständin der Awo Leverkusen, im Gespräch mit dem „Leverkusener Anzeiger“.

Müller betonte, dass lediglich die beiden Awo-Beschäftigten an den Kreisverkehr Berliner Platz umgezogen seien: „Die Gruppenangebote im Rahmen der Frühen Hilfen laufen wie bisher im Raum des Verwaltungsgebäudes am Goetheplatz.“ Für Schwangere und Familien mit Kindern im Alter bis zu sechs Jahren bietet die Awo dort zum Beispiel Musik- und Bewegungskurse für Eltern und deren Kinder im Alter von einem bis drei Jahren, Baby- und Spieletreffs für unterschiedliche Altersstufen und auch ein Gruppenangebot für Eltern von kleinen Kindern mit besonderem Förderbedarf auf geistiger oder körperlicher Ebene.

Anderes, wie eine Familiensprechstunde oder ein Familienfrühstück, findet jetzt am Berliner Platz statt. Auch die Awo-Mitarbeiterin für stadtteilorientierte Sozialarbeit ist an den Berliner Platz umgezogen. Müller: „Sie geht Ende September in den Ruhestand. Die Stelle wird erst mal nicht wieder besetzt. Wir müssen unter den Trägern der offenen Sozialarbeit gucken, wer was macht. Koordiniert vom Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung sind wir da gemeinsam in einem Prozess. Natürlich haben wir alle das Ziel, das bestmögliche Angebot zu erhalten.“ Es gehe aber auch darum, unnötige Doppelarbeit zu vermeiden.

Alle hätten aber den Ernst der Lage – sprich: die finanziell katastrophale Situation der Stadt – erkannt und zögen in einem konstruktiven Austausch an einem Strang, schilderte Müller die Gesprächsatmosphäre der Träger untereinander.

Vom Umzug der Awo betroffen war auch die Opladener Dependance des Freiwilligenzentrums Lupe. Auch sie ist jetzt am Berliner Platz zu finden.