Von Haustür zu Haustür ziehen Besucher am Sonntag über den Leimbacher Berg. Zwischen Kleidung, Spielzeug und Dekoartikeln geht es beim Hofflohmarkt nicht nur um Schnäppchen, sondern vor allem um Begegnungen im Viertel.
Hofflohmarkt Leimbacher BergWenn Schnäppchen und Nachbarschaft zusammenfinden

Der Hofflohmarkt wird über die App HofFloh organisiert.
Copyright: Viktoria Langenhuizen
Vor den Häusern stehen Tapeziertische, auf Decken liegen Bücher, Kleidung und Spielsachen. Besucher schlendern durch die Straßen, bleiben stehen und kommen miteinander ins Gespräch. Bereits zum dritten Mal findet der Hofflohmarkt am Leimbacher Berg statt und verwandelt das Wohnviertel für einen Tag in einen Treffpunkt für Nachbarn und Besucher. An der Ecke Edvard-Munch-Straße und Marc-Chagall-Straße beobachtet Friso de Jong das Geschehen. Bereits zum zweiten Mal nimmt der 49-Jährige an der Veranstaltung teil. „Es geht mir hauptsächlich um die Stimmung. Es ist gut, dass sich im Viertel etwas tut“, sagt er.

„Es geht mir hauptsächlich um die Stimmung. Es ist gut, dass sich im Viertel etwas tut“, sagt Friso de Jong.
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Treffpunkt für die Nachbarschaft
Für Friso de Jong steht nicht der Verkaufserlös im Vordergrund. Besonders die Kinder profitierten von der Aktion. „Die Kinder lernen dadurch auch spielerisch den Umgang mit Geld und dass es dauert, sich etwas zu verdienen“, sagt er. Im Vergleich zum vergangenen Jahr seien allerdings etwas weniger Besucher unterwegs. Dennoch schätzt er das Konzept des Hofflohmarkts. Die Stände befinden sich direkt vor der eigenen Haustür, lange Anfahrten oder die Suche nach einem geeigneten Verkaufsplatz entfallen.

„Es ist einfach, weil man sich nicht erst einen Platz suchen muss“, sagt Kristina.
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Auch Kristina beteiligt sich am Hofflohmarkt und zieht eine positive Zwischenbilanz. Nach rund zwei Stunden hat sie bereits etwa 82 Euro eingenommen. „Es ist einfach, weil man sich nicht erst einen Platz suchen muss. Außerdem tauscht man sich mit den Menschen in der Nachbarschaft aus“, sagt sie. Die Teilnahme kostet fünf Euro. „Es ist wirklich eine coole Sache. Die Anmeldung ist niederschwellig und es macht Spaß.“
Es ist wirklich eine coole Sache.
Kleine Schätze entdecken
Dass sich das Stöbern lohnt, zeigen auch die Besucher. Die elfjährige Angelina ist mit ihren Freundinnen unterwegs und freut sich über Adidas-Badeschlappen, die sie für drei Euro ergattert. Linda aus Schlebusch wird ebenfalls fündig. Sie entdeckt Magnetbausteine zum Bauen für drei Euro und nimmt außerdem einige T-Shirts und Strickteile mit nach Hause.
Der Hofflohmarkt wird über die Plattform HofFloh organisiert, über die sich die Teilnehmer anmelden und ihre Stände auf einer digitalen Karte eintragen können.
