Weil der Erweiterungsbau am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium nicht rechtzeitig fertig wird, müssen Klassenräume eingerichtet werden.
UmbauarbeitenBibliothek Schlebusch schließt vorübergehend

Stadtteilbibliothek Schlebusch wird für Umbauarbeiten geschlossen
Copyright: Stefanie Schmidt
Die Schul- und Stadtteilbibliothek Schlebusch am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium schließt für Umbauarbeiten vorübergehend bis einschließlich 1. September 2026.
Der Grund: Der Erweiterungsbau, den die Schule dringend bräuchte, ist noch weit von der Fertigstellung entfernt. Da nach den Sommerferien erstmals alle Schülerinnen und Schüler wieder nach G9 unterrichtet werden und somit ein Jahrgang mehr untergebracht werden muss, muss ein Teil der Bibliothek zu insgesamt drei Unterrichtsräumen umgebaut werden.
Zu der Verzögerung des Neubaus, der eigentlich schon im vergangenen Sommer hätte fertig werden sollen, führten laut Stadtverwaltung „erhebliche Leistungsdefizite“ des ursprünglich beauftragten Rohbauunternehmens.
Was bewegt Leverkusen?
Jetzt bei der Umfrage mitmachen und eines von fünf Kölner Stadt-Anzeiger-Fanpaketen gewinnen.
Medienbestand wird teilweise eingelagert
Die Schulklassen in anderen Räumen unterzubringen, sei nicht möglich gewesen. Das Schulgebäude ist ausgelastet, auch weitere Container seien auf dem Schulgelände während der laufenden Baumaßnahme keine Option. Die Containeranlage „Im Bühl“ wird vollständig von der Hugo-Kükelhaus-Schule genutzt.
Ab dem 2. September 2026 wird die Stadtteilbibliothek nach den Sommerferien wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten öffnen, jedoch auf kleinerer Fläche. Ein Teil des Medienbestandes muss vorübergehend eingelagert werden. Die wichtigsten Bereiche der Bibliothek – darunter Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik sowie Sachliteratur – bleiben den Besucherinnen und Besuchern aber weiterhin zugänglich, verspricht das Team der Stadtteilbibliothek.
Nach aktueller Planung wird der Erweiterungsbau der Schule im Frühsommer 2027 fertiggestellt. Spätestens zum Schuljahresbeginn 2027/28 soll er bezogen werden. Dann bekomme die Stadtteilbibliothek ihre Räume vollständig zurück.

