Hintergrund ist der niedrige Wasserstand in der Großen Dhünn-Talsperre.
Härtegrad ändert sichEVL stellt Trinkwasserversorgung in Teilen Leverkusens um

Trinkwasser läuft aus einem Wasserhahn
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In Wiesdorf und Manfort sowie in einem Teilbereich von Schlebusch kommt seit dieser Woche vorübergehend Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hitdorf der Currenta aus der Leitung. Bis voraussichtlich zum Jahresende wird dort kein Wasser aus der Großen Dhünn-Talsperre eingespeist. Dadurch ändert sich der Härtebereich des Trinkwassers von „weich“ auf „mittel“, teilt die EVL mit.
Grund für die Umstellung ist der gesunkene Vorrat der Großen Dhünn-Talsperre. Wegen geringerer Niederschläge will die EVL die Talsperre schonen und vorübergehend stärker auf andere Bezugsquellen zurückgreifen. Neben der Dhünn-Talsperre gehören das EVL-Wasserwerk Rheindorf und das Wasserwerk Hitdorf zur Leverkusener Trinkwasserversorgung.
Versorgung ist gewährleistet
„Wir haben in Leverkusen mit unserer breit aufgestellten Trinkwasserversorgung gleichwertige und sichere Ersatzmöglichkeiten und leisten damit einen wertvollen Beitrag, um den Wasservorrat in der Großen Dhünn-Talsperre zu schonen“, erklärt Thomas Eimermacher, kaufmännischer Geschäftsführer der EVL. Die Versorgung der Stadt sei weiterhin zuverlässig gewährleistet. Sobald die Schonung der Talsperre nicht mehr erforderlich sei, solle die Umstellung aufgehoben werden.
In Schlebusch betrifft die Änderung die Paracelsusstraße, die Virchowstraße und die Finkelsteinstraße bis zur Kreuzung mit der Semmelweisstraße. Die Anwohnerinnen und Anwohner der Semmelweisstraße erhalten weiterhin das gewohnte Trinkwasser. Die aktuellen Trinkwasseranalysen für die betroffenen Bereiche hat die EVL auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Nach Angaben des Versorgers kann das Wasser weiterhin jederzeit bedenkenlos getrunken werden. Trinkwasser sei eines der am besten kontrollierten Lebensmittel. Die EVL bittet zugleich um einen bewussten und ressourcenschonenden Umgang mit Wasser – auch über die aktuelle Umstellung hinaus.
