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Bauprojekt in LeverkusenLokale Investoren zeigen Interesse am Bahnhofsquartier Opladen

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Die Stadtverwaltung hat die neuen Entwürfe für das Bahnhofsquartier ins Ratsinformationssystem gestellt.

Die Stadtverwaltung hat die neuen Entwürfe für das Bahnhofsquartier ins Ratsinformationssystem gestellt.

Mit dem Antrag der Cube Real Estate AG auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung waren die Fragezeichen hinter dem zentralen Projekt der Neuen Bahnstadt groß geworden.

Bei der Suche nach neuen Partnern für das Bahnhofsquartier in Opladen gibt es dem vorläufigen Insolvenzverwalter zufolge bereits erste Gespräche mit potenziellen neuen Partnern. Diese befänden sich „allerdings noch am Anfang“, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter der Cube Asset 25 GmbH, Rechtsanwalt Jens Schmidt von der Kanzlei Runkel Part GmbH, dem „Leverkusener Anzeiger“ auf Anfrage mit.

Schmidt weiter: „Die Bedeutung der Flächen für dieses städtebaulich wichtige Projekt ist indes groß. Dies erklärt auch das Interesse, insbesondere aus dem lokalen Investorenumfeld.“ Weil die Suche nach neuen Partnern aber noch kaum über das Anfangsstadium hinaus ist, bleibt einstweilen völlig offen, wann auf dem Baufeld des Bahnhofsquartiers zwischen Freiherr-vom-Stein-Straße im Westen, Fahrradparkhaus und Bahngelände im Osten und dem Bruno-Wiefel-Platz im Süden die Bauarbeiten beginnen. „Ein Beginn der Bautätigkeiten lässt sich erst nach der Übernahme durch einen Erwerber konkretisieren“, heißt es dazu von Schmidt auf eine entsprechende Frage. Gleiches zum Thema Datum der Fertigstellung: „Auch eine angestrebte Fertigstellung des Bauprojekts lässt sich erst nach dem Verkauf des Bauprojektes konkretisieren.“

Verfahren braucht viel Zeit

Die Cube Asset 25 GmbH ist die Single-Asset-Gesellschaft, zu Deutsch etwa: Einzelprojekt-Gesellschaft, die für das Bahnhofsquartier in der Neuen Bahnstadt West von der Muttergesellschaft Cube Real Estate AG gegründet worden war. Während für die Einzelprojekt-Gesellschaft der Antrag auf Regelinsolvenz lautet, geht es bei der Mutter um ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Auch dafür ist Schmidt der vorläufige Insolvenzverwalter, der im Fall der AG „im Auftrag des Gerichts die Geschäftsführung im Interesse der Gläubiger überwacht und konstruktiv begleitet“.

Die Cube Real Estate AG befinde sich bei ihren Bemühungen, das Insolvenzverfahren erfolgreich zum Abschluss zu bringen, im Zeitplan, so Schmidt. Der ist allerdings lang: Es handele sich um „eine auf mehrere Jahre angelegte Eigenverwaltung mit verschiedenen Zwischenzielen und Meilensteinen“. Ein wichtiger Termin für die Aktiengesellschaft liegt indes in greifbarer Nähe: Im Juli entscheidet das Insolvenzgericht in Köln über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Wenn das Gericht dabei für die Fortführung des Verfahrens in Eigenverwaltung entscheidet, „ist dies ein grundsätzlich gutes Zeichen“, so Schmidt.

Ob und wenn ja, welche Fristen es für das Verfahren womöglich auch von Seiten der Finanzierungspartner der Aktiengesellschaft gibt, dazu wollte sich Schmidt mit Hinweis auf seine Verschwiegenheitspflicht nicht äußern.