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Trödel in LeverkusenGebrauchte Schätze und viele nette Leute beim Hofflohmarkt „Am Scherfenbrand“

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Hofflohmarkt in Schlebusch Am Scherfenbrand

Allerlei Hausrat war beim Hofflohmarkt in Schlebusch Am Scherfenbrand im Angebot.

Bücher, Kinderspielzeug, Kleidung, Deko und allerlei gebrauchte Schätze: Beim Hofflohmarkt rund um Am Scherfenbrand in Schlebusch wurde am Samstag aus der Nachbarschaft ein großer Trödelmarkt.

An insgesamt 43 Ständen konnten Besucherinnen und Besucher zwischen 10 und 16 Uhr beim Hofflohmarkt in Schlebusch stöbern, feilschen und mit den Anwohnern ins Gespräch kommen.

Rund um die Straßen Am Scherfenbrand, Auf dem Forst, Freudenthaler Weg, Am Märchen und Heinrich-Strerath-Straße hatten Anwohner ihre Höfe, Garagen und Vorgärten für den Flohmarkt geöffnet. Statt eines zentralen Marktplatzes verteilten sich die Stände über das Viertel.

Trödel direkt vor der eigenen Haustür

Für Laura und Thomas Steg, die seit zwei Jahren am Scherfenbrand wohnen, war der Hofflohmarkt auch eine Gelegenheit, die Nachbarschaft näher kennenzulernen. „Es ist schön, dass man die Nachbarn draußen sieht und dadurch ins Gespräch kommt“, erzählten die beiden.

Mit dem bisherigen Verlauf an ihrem Stand zeigten sie sich zufrieden. „Es läuft gut“, berichteten sie. Besonders praktisch fanden sie, dass die Verkaufsfläche direkt vor der eigenen Haustür aufgebaut werden konnte. „Es ist einfacher als ein typischer Flohmarkt, weil man die Sachen einfach direkt vor die Tür stellen kann.“

So wurde der Verkauf gebrauchter Gegenstände mit einem kleinen Nachbarschaftstreffen verbunden. Besucher schlenderten von Stand zu Stand, stöberten in den Angeboten und kamen dabei immer wieder mit den Verkäufern ins Gespräch.

Kinderkleidung und Spielzeug besonders gefragt

Auch Lena und Maria hatten einen Stand in ihrem Garten aufgebaut. Sie waren zum ersten Mal beim Hofflohmarkt am Scherfenbrand dabei und zeigten sich positiv überrascht. „Es war besser als gedacht“, sagten die beiden. Besonders freuten sie sich über die „sehr netten Leute“, die an ihrem Stand vorbeikamen.

Bei ihnen gab es vor allem Kindersachen zu entdecken. Kleidung und andere Gegenstände, die zu Hause nicht mehr gebraucht wurden, sollten auf diese Weise noch einen neuen Besitzer finden.

Lena und Maria verkaufen fleißig die alten Klamotten ihrer Kinder.

Lena und Maria verkaufen fleißig die alten Klamotten ihrer Kinder.

Flohmarkt wird zum Nachbarschaftstreff

Neben dem Gedanken, gebrauchten Dingen ein zweites Leben zu geben, stand beim Hofflohmarkt hauptsächlich das Miteinander im Viertel im Mittelpunkt. Besucher konnten von Stand zu Stand schlendern und dabei immer wieder neue Ecken der Nachbarschaft entdecken.

Für die Anwohner bot der Tag zugleich eine unkomplizierte Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Aus vielen einzelnen privaten Verkaufsständen entstand so ein gemeinsamer Flohmarkt mitten im Wohnviertel.