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Tag der Deutschen EinheitSensenhammer in Leverkusen lädt ein zum „Einheitsbuddeln“ und Kunstbasar

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Lokale Künstler verkaufen beim Kunstbasar am Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer ihre Produkte.

Lokale Künstler verkaufen beim Kunstbasar am Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer ihre Produkte.

Am Tag der Deutschen Einheit wird am Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer ein Kunstbasar abgehalten und ein Apfelbaum gepflanzt. 

Von Malerei über Handwerk bis zu Blumengebinde und Schmuck können Leverkusener am Tag der Deutschen Einheit, Samstag, 3. Oktober, im Garten des Sensenhammers auf einem Kunstbasar verschiedenste Kunst bewundern und erwerben. Am selben Tag pflanzt Oberbürgermeister Stefan Hebbel einen Apfelbaum im Rahmen der Aktion „Einheitsbuddeln“ auf dem Gelände. 

Seit die Aktion „Einheitsbuddeln“ im Jahr 2019 deutschlandweit ins Leben gerufen wurde, um am Tag der deutschen Einheit eine nachhaltige Tradition zu etablieren, pflanzt auch das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer jedes Jahr einen Apfelbaum neben der Fallobstwiese. „Ich hatte damals von der Aktion gehört und war direkt begeistert“, erzählt Jürgen Bandsom, Leiter des Museums. „Es hat mich überrascht, dass in Leverkusen kein Baumpflanzen geplant war, und ich dachte mir: Wenn’s keiner macht, dann machen wir’s. Irgendwann haben wir dann eine richtige Apfelbaumallee.“ 

So wird Stefan Hebbel am 3. Oktober um 11 Uhr den siebten Apfelbaum einpflanzen. Gesponsert wird der Baum von Jens Schäperclaus. Erstmals wird dieses Jahr aber noch ein zweiter Baum gepflanzt, da der erste Baum aus 2019 nicht überlebt hat. 

Nur handgemachte Produkte

Bei dem Kunstbasar stellen 24 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke zum Verkauf aus. „Wir haben bei der Auswahl der Künstler vor allem auf die Vielseitigkeit der Produkte geachtet und darauf, dass alles handgemacht ist“, sagt Organisator des Kunstbasars, Norbert Kaluza. So verkauft Veronika Schwarzer Blumengestecke und Kränze. Die gelernte Gärtnerin ist schon zum dritten Mal beim Kunstbasar dabei. „Mir hat es hier die letzten Jahre sehr gut gefallen. Nicht nur konnte ich einiges verkaufen, es war auch gute Werbung für meine Produkte und eine schöne Erfahrung“, erzählt sie. 

Margarete Göbel häkelt Blüten, welche sie dann auf eine Leinwand klebt, auf die sie einen Baum malt. Dazu klebt sie Gliederpuppen und weitere Elemente. Ihre Leinwände stehen auch im Schaufenster des Schlebuscher Ladens „Nähszene“. „Im Gegensatz zu meiner Kunst im Schaufenster, finde ich es schön, dass ich beim Kunstbasar direkt mit den Betrachtern ins Gespräch komme und mir ihre Gedanken zu meinen Leinwänden anhören kann“, sagt Margarete Göbel. 

Der Schmied kocht Kohlrabisuppe

Andere Aussteller verkaufen selbstgefertigte Geschenkboxen, Laserdesigns oder Keramikdekoration. Auf dem Gelände werden auch Speisen und Getränke angeboten. „Unser Schmied kocht jedes Jahr eine Suppe. Dieses Jahr wird es Kohlrabisuppe geben, die schmeckt fantastisch“, erzählt Museumsleiter Jürgen Bandsom. Außerdem wird das ehrenamtliche Team des Industriemuseums für Kaffee und Kuchen sorgen. 

Zum ersten Mal beim Kunstbasar vertreten ist der Leverkusener „Clan“ „Èirinn Caraidean“, übersetzt „Irlandfreunde“, der irische Gebräuche in Schlebusch präsentiert und eine enge Städtefreundschaft zu Killarney, einer Stadt im Südwesten Irlands, pflegt. Der „Clan“ wird seinen Schlehenwein zum Verkauf anbieten und Interessierte über Irland und die Städtefreundschaft informieren. 

Sobald ich das Wort Sensenhammer erwähnt habe, kam ein Strahlen auf das Gesicht der Leute und sie haben den Flyer genommen.
Norbert Kaluza, Veranstalter des Kunstbasars

Der Sensenhammer gilt als sehr attraktiver Ort für Veranstaltungen in Leverkusen. „Als ich die Flyer für den Kunstbasar verteilt habe, haben viele Passanten kein Interesse gezeigt und sind weitergelaufen, ohne den Flyer anzunehmen. Sobald ich das Wort ‚Sensenhammer‘ erwähnt habe, kam ein Strahlen auf das Gesicht der Leute und sie haben den Flyer genommen“, erzählt Veranstalter Norbert Kaluza.

Bis vor drei Jahren fand der Kunstbasar noch an anderen Orten Leverkusens statt, nämlich in Bergisch Neukirchen und Wiesdorf. Dann hatte Museumsleiter Jürgen Bandsom das Museumsgelände angeboten, um eine zweite Veranstaltung für den Tag der Deutschen Einheit zu finden, die zum „Einheitsbuddeln“ passt. Für Bandsom ist es wichtig, den Freudenthaler Sensenhammer als Kulturstätte in Leverkusen zu etablieren. „Wir möchten, dass Menschen sich hier wohlfühlen, kreativ sind und zusammenkommen“, sagt er. 

Der 3. Oktober wird am Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer um 11 Uhr gestartet mit dem „Einheitsbuddeln“. Der Kunstbasar ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zum „Einheitsbuddeln“ und Kunstbasar ist kostenfrei, für das Museum gilt der reguläre Museumseintritt.